Galileo Galilei und die Bildkünste

CHF 58.15
Auf Lager
SKU
J2V68VPBUM6
Stock 3 Verfügbar
Geliefert zwischen Di., 10.02.2026 und Mi., 11.02.2026

Details

Erwin Panofsky (18921968) war einer der Begründer der Ikonologie, jener kunstwissenschaftlichen Methode, deren Einfluss auf bildgeschichtliche Seh- und Denkweisen bis heute über Fächergrenzen hinaus grundlegend ist. Für Panofsky war es selbstverständlich, ja unabdingbar, dass der Blickwinkel der Analyse sich nicht auf die sogenannte Hochkunst beschränken durfte. Denn alle Arten von Kunst- und Bildwerken waren als Werkzeuge des Menschen zu verstehen, mittels derer eine Orientierung in Welt und Kosmos betrieben wurde. So lässt sich in Gemälden, Zeichnungen, Kupferstichen, Skulpturen und Architekturen ebenso wie im Film und den Comics beobachten, wie ein Weltverständnis entsteht, Form annimmt und dann gestaltend zu wirken vermag. Eine zentrale Beobachtung Panofskys, die den Kern der aktuellen Debatte um die Bedeutung der Bilder beleuchtet für die Kunst- wie für die Naturwissenschaften.

Panofskys Text »Galileo as a Critic of the Arts« betonte bereits 1954 die Notwendigkeit einer Debatte, die nicht nur den Einfluss von Bildwerken thematisiert, sondern auch das Denken und Argumentieren mit Bildern betrachtet. In seiner kleinen, aber nicht minder einflussreichen Schrift verschränkt er Galileis Position gegenüber künstlerischen Ausdrucksformen mit dessen naturwissenschaftlichen Überlegungen zu Raum, Licht und Kosmos. Eine bis heute diskutierte Schrift über das Verhältnis von Bildkünsten und Naturwissenschaften, die hier mit zwei später verfassten Ergänzungen des Autors erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.


Autorentext
Erwin Panofsky war einer der bedeutendsten Kunsthistoriker und -theoretiker des 20. Jahrhunderts. Bis 1933 leitete er das kunsthistorische Seminar der neugegründeten Universität Hamburg und zählte zum Kreis der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg, dem etwa auch Gertrud Bing, Ernst Cassirer, Fritz Saxl und Edgar Wind angehörten. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, wurde er entlassen und emigrierte in die USA. Dort lehrte er zunächst an der New York University und ab 1935 am Institute for Advanced Studies in Princeton. Durch sein System der Inhaltsdeutung von Werken der bildenden Kunst, das er ab etwa 1930 ausarbeitete, wurde die ikonographische und ikonologische Betrachtungsweise zum vorherrschenden Analyseinstrument der Kunstgeschichte.

Klappentext

Erwin Panofsky (1892-1968) war einer der Begründer der Ikonologie, jener kunstwissenschaftlichen Methode, deren Einfluss auf bildgeschichtliche Seh- und Denkweisen bis heute über Fächergrenzen hinaus grundlegend ist. Für Panofsky war es selbstverständlich, ja unabdingbar, dass der Blickwinkel der Analyse sich nicht auf die sogenannte Hochkunst beschränken durfte. Denn alle Arten von Kunst- und Bildwerken waren als Werkzeuge des Menschen zu verstehen, mittels derer eine Orientierung in Welt und Kosmos betrieben wurde. So lässt sich in Gemälden, Zeichnungen, Kupferstichen, Skulpturen und Architekturen ebenso wie im Film und den Comics beobachten, wie ein Weltverständnis entsteht, Form annimmt und dann gestaltend zu wirken vermag. Eine zentrale Beobachtung Panofskys, die den Kern der aktuellen Debatte um die Bedeutung der Bilder beleuchtet - für die Kunst- wie für die Naturwissenschaften. Panofskys Text »Galileo as a Critic of the Arts« betonte bereits 1954 die Notwendigkeit einer Debatte, die nicht nur den Einfluss von Bildwerken thematisiert, sondern auch das Denken und Argumentieren mit Bildern betrachtet. In seiner kleinen, aber nicht minder einflussreichen Schrift verschränkt er Galileis Position gegenüber künstlerischen Ausdrucksformen mit dessen naturwissenschaftlichen Überlegungen zu Raum, Licht und Kosmos. Eine bis heute diskutierte Schrift über das Verhältnis von Bildkünsten und Naturwissenschaften, die hier mit zwei später verfassten Ergänzungen des Autors erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.


Zusammenfassung

»Dieser elegante Aufsatz ist jetzt in einer schönen deutschen Ausgabe erschienen, samt den Ergänzungen, die Panofsky diesem Text folgen ließ. Horst Bredekamp hat ein lesenswertes Nachwort beigesteuert.« Helmut Mayer, FAZ


Inhalt
7 - 12 Erwin Panofsky Anschauung der Welt (Pablo Schneider) 13 - 66 Galileo Galilei und die Bildkünste (Erwin Panofsky) 67 - 84 Galileo Galilei und die Bildkünste Ästhetische Haltung und wissenschaftliches Denken (Erwin Panofsky) 85 - 94 Mehr über Galileo und die Bildkünste (Erwin Panofsky) 95 - 114 Vorgeschichte und Nachwirkung von Panofskys Galilei-Text (Erwin Panofsky) 115 - 120 Anmerkung des Herausgebers (Pablo Schneider)

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Autor Erwin Panofsky
    • Titel Galileo Galilei und die Bildkünste
    • Veröffentlichung 31.12.2012
    • ISBN 978-3-03734-149-0
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • EAN 9783037341490
    • Jahr 2012
    • Größe H207mm x B134mm x T20mm
    • Untertitel Galileo Galilei als Kritiker der Bildkünste
    • Gewicht 168g
    • Herausgeber Diaphanes Verlag
    • Editor Heinz Jatho
    • Übersetzer Heinz Jatho
    • Auflage 27.09.2012
    • Genre Sonstige Kunstbücher
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 120
    • GTIN 09783037341490

Bewertungen

Schreiben Sie eine Bewertung
Nur registrierte Benutzer können Bewertungen schreiben. Bitte loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Konto.
Made with ♥ in Switzerland | ©2025 Avento by Gametime AG
Gametime AG | Hohlstrasse 216 | 8004 Zürich | Schweiz | UID: CHE-112.967.470
Kundenservice: customerservice@avento.shop | Tel: +41 44 248 38 38