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Gebührenfinanzierte Hochschulen vor dem Hintergrund schichtenspezifischer Bildungsbeteiligung
Details
Die Einführung allgemeiner Studiengebühren ist ein vieldiskutiertes Thema in Wissenschaft und Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Frage nach der Sozialverträglichkeit dieser Gebühr. Dass die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Kredits zur Finanzierung der Studiengebühr das Moment der Sozialverträglichkeit nicht zu erfüllen imstande ist, wird in der vorliegenden Arbeit gründlich und detailliert auf der Grundlage der Analyse der Daten aus mehr als 50 Jahren Studierendensozialerhebung des Deutschen Studentenwerks dargelegt. Zusätzlich werden auch Daten zur Sozialstruktur der Studierenden in Österreich und Australien analysiert.
Die Folgen der Veränderung der ökonomischen Rahmenbedingungen des Studiums und die Einführung einer allgemeinen Studiengebühr stellt eine solche Veränderung dar lassen sich anhand der Einführung und Entwicklung des BAföG von einem Zuschussmodell über ein Volldarlehensmodell hin zu einem je hälftigen Zuschuss- und Darlehensmodell aufzeigen. Zieht man zusätzlich die Entwicklung der Sozialstruktur der Studierenden in Österreich und Australien in Betracht, werden die Zweifel an der Sozialverträglichkeit von Studiengebühren noch verstärkt. Die Kreditfinanzierung einer allgemeinen Studiengebühr ist ganz offensichtlich eher geeignet, die Chancenungleichheit beim Bildungserwerb noch zu verschärfen, statt sie zu mindern.
Autorentext
Patrick H. M. Maas promovierte im Jahr 2010 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Frankfurt am Main, nachdem er dort zuvor bereits sein Studium der Politikwissenschaften abschloss. Der Autor, geboren in Saarbrücken, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Frankfurt am Main.
Klappentext
Die Einführung allgemeiner Studiengebühren ist ein kontrovers diskutiertes Thema ein zentraler Punkt dieser Kontroverse ist die Frage der Sozialverträglichkeit einer solchen Gebühr. Dass die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Kredits zur Finanzierung der Studiengebühr kaum imstande ist, das Moment der Sozialverträglichkeit zu erfüllen, wird in der vorliegenden Arbeit dargelegt. Ausgangspunkt hierfür sind die umfangreichen Daten der Erhebungen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden durch das Deutsche Studentenwerk seit 1952 sowie Daten zur Entwicklung der Sozialstruktur der Studierenden in Australien und Österreich, die hier einer detaillierten Analyse unterzogen werden. Die Folgen der Veränderung der ökonomischen Rahmenbedingungen des Studiums und die Einführung einer allgemeinen Studiengebühr stellt eine solche Veränderung dar lassen sich anhand der Einführung und Entwicklung des BAföG von einem Zuschussmodell über ein Volldarlehensmodell hin zu einem je hälftigen Zuschuss- und Darlehensmodell aufzeigen. Zieht man zusätzlich die Entwicklung der Sozialstruktur der Studierenden in Österreich und Australien in Betracht, werden die Zweifel an der Sozialverträglichkeit von Studiengebühren noch verstärkt. Die Kreditfinanzierung einer allgemeinen Studiengebühr ist ganz offensichtlich eher geeignet, die Chancenungleichheit beim Bildungserwerb noch zu verschärfen, statt sie zu mindern.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783942109147
- Sprache Deutsch
- Größe H210mm x B148mm x T13mm
- Jahr 2010
- EAN 9783942109147
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-942109-14-7
- Veröffentlichung 07.06.2010
- Titel Gebührenfinanzierte Hochschulen vor dem Hintergrund schichtenspezifischer Bildungsbeteiligung
- Autor Patrick H. M. Maas
- Gewicht 298g
- Herausgeber disserta verlag
- Anzahl Seiten 200
- Genre Medienwissenschaft