GedankenMedizin

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Details

Ursprung der Heilkunst

Seit Beginn der Menschheit waren Gedanken Medizin gegen das Unfassbare. Mythen, Religion und Medizin wurzeln im Gleichen. Die Heilkunst erhob sich mit der wissenschaftlichen Methode aus dem Reich der Symbole und Metaphern und begann über den Beistand hinaus Wirksames zu bieten der Priester wurde zum Arzt, das Schicksal zur Panne

Die Ausweitung der Lebensspanne

Beeindruckendes wurde erreicht: Seuchen wie die Pest, Tuberkulose, Pocken und Kinderlähmung wurden überwunden, Herzkrankheiten verloren ihren Schrecken, und Krebs wurde behandelbar wir können vom Alterstod ausgehen und uns behaglich im Diesseits einrichten.

Das medikokratische Zeitalter

Als Folge des Fortschritts nahm der Wunsch nach Gesundheit, Schönheit und Langlebigkeit über alle Maßen zu. Nach Linderung und Heilung streben wir nach Gestaltung von Körper und Glück. Immer feinere Störungen von Körper, Seeler und Geist werden frühzeitig geortet und behandelt. Entgegen unseren Erwartungen schwand die Gesundheit, das Alter wurde zur Krankheit, der Tod zum Unfall. Im medikokratischen Zeitalter hat die Heilkunst weltanschauliche Bedeutung erlangt; was einst Magier und Priester erledigten, wird heute von ihr erwartet.

Sinn und Wert der Medizin

Heute stellt sich nicht nur die Frage nach dem Sinn des Fortschritts, der uns der Natur enthob, auch die gerechte Verfügbarkeit einer immer vollkommeneren Gesundheitstechnik steht mit den steigenden Kosten im Raum. Wie gestaltet sich die Zukunft der Medizin? Lässt sich die Wertfrage in einer Zeit biotechnischer Gestaltung und zerfallender Werte noch beantworten oder entgleitet uns der Fortschritt? DerAutor gibt als Mensch, Forscher und Arzt Gedankenanstöße und beginnt einen Dialog zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, der Orientierung bietet in einer Zeit überstürzendenWandels.

Mit einem Geleitwort von Peter von Matt


Autorentext
Prof. Dr. med. Thomas F. Lüscher ist Direktor der Klinik für Kardiologie am Universitätsspital Zürich.

Klappentext

Ursprung der Heilkunst Seit Beginn der Menschheit waren Gedanken Medizin gegen das Unfassbare. Mythen, Religion und Medizin wurzeln im Gleichen. Die Heilkunst erhob sich mit der wissenschaftlichen Methode aus dem Reich der Symbole und Metaphern und begann über den Beistand hinaus Wirksames zu bieten der Priester wurde zum Arzt, das Schicksal zur Panne Die Ausweitung der Lebensspanne Beeindruckendes wurde erreicht: Seuchen wie die Pest, Tuberkulose, Pocken und Kinderlähmung wurden überwunden, Herzkrankheiten verloren ihren Schrecken, und Krebs wurde behandelbar wir können vom Alterstod ausgehen und uns behaglich im Diesseits einrichten. Das medikokratische Zeitalter Als Folge des Fortschritts nahm der Wunsch nach Gesundheit, Schönheit und Langlebigkeit über alle Maßen zu. Nach Linderung und Heilung streben wir nach Gestaltung von Körper und Glück. Immer feinere Störungen von Körper, Seeler und Geist werden frühzeitig geortet und behandelt. Entgegen unseren Erwartungen schwand die Gesundheit, das Alter wurde zur Krankheit, der Tod zum Unfall. Im medikokratischen Zeitalter hat die Heilkunst weltanschauliche Bedeutung erlangt; was einst Magier und Priester erledigten, wird heute von ihr erwartet. Sinn und Wert der Medizin Heute stellt sich nicht nur die Frage nach dem Sinn des Fortschritts, der uns der Natur enthob, auch die gerechte Verfügbarkeit einer immer vollkommeneren Gesundheitstechnik steht mit den steigenden Kosten im Raum. Wie gestaltet sich die Zukunft der Medizin? Lässt sich die Wertfrage in einer Zeit biotechnischer Gestaltung und zerfallender Werte noch beantworten oder entgleitet uns der Fortschritt? DerAutor gibt als Mensch, Forscher und Arzt Gedankenanstöße und beginnt einen Dialog zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, der Orientierung bietet in einer Zeit überstürzendenWandels. Mit einem Geleitwort von Peter von Matt


Zusammenfassung

Ursprung der Heilkunst

Seit Beginn der Menschheit waren Gedanken Medizin gegen das Unfassbare. Mythen, Religion und Medizin wurzeln im Gleichen. Die Heilkunst erhob sich mit der wissenschaftlichen Methode aus dem Reich der Symbole und Metaphern und begann über den Beistand hinaus Wirksames zu bieten der Priester wurde zum Arzt, das Schicksal zur Panne

Die Ausweitung der Lebensspanne

Beeindruckendes wurde erreicht: Seuchen wie die Pest, Tuberkulose, Pocken und Kinderlähmung wurden überwunden, Herzkrankheiten verloren ihren Schrecken, und Krebs wurde behandelbar wir können vom Alterstod ausgehen und uns behaglich im Diesseits einrichten.

Das medikokratische Zeitalter

Als Folge des Fortschritts nahm der Wunsch nach Gesundheit, Schönheit und Langlebigkeit über alle Maßen zu. Nach Linderung und Heilung streben wir nach Gestaltung von Körper und Glück. Immer feinere Störungen von Körper, Seeler und Geist werden frühzeitig geortet und behandelt. Entgegen unseren Erwartungen schwand die Gesundheit, das Alter wurde zur Krankheit, der Tod zum Unfall. Im medikokratischen Zeitalter hat die Heilkunst weltanschauliche Bedeutung erlangt; was einst Magier und Priester erledigten, wird heute von ihr erwartet.

Sinn und Wert der Medizin

Heute stellt sich nicht nur die Frage nach dem Sinn des Fortschritts, der uns der Natur enthob, auch die gerechte Verfügbarkeit einer immer vollkommeneren Gesundheitstechnik steht mit den steigenden Kosten im Raum. Wie gestaltet sich die Zukunft der Medizin? Lässt sich die Wertfrage in einer Zeit biotechnischer Gestaltung und zerfallender Werte noch beantworten oder entgleitet uns der Fortschritt? DerAutor gibt als Mensch, Forscher und Arzt Gedankenanstöße und beginnt einen Dialog zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, der Orientierung bietet in einer Zeit überstürzendenWandels.

Mit einem Geleitwort von Peter von Matt


Inhalt
Zu Beginn des Schreibens.- Zu Beginn des Schreibens.- Bis anhin.- Vom Gedanken als Medizin.- Vom Symbol zum Organ.- The answer is NO: Von Alfred Nobel zum Nobelpreis für Medizin.- ????? ??? Alles fließt neu betrachtet.- Innensicht.- Ist die Medizin eine exakte Wissenschaft?.- Das Ganze und seine Teile.- Die Sprache macht's, die Sprache schafft's.- Wittgenstein und die ärztliche Kunst.- Außensicht.- «Conflict of Interest» oder Interesse am Konflikt? Vom Umgang mit Erkenntnis und Interesse in der Medizin.- Im sonntäglichen «BLICK»punkt: Schwarze Flecken auf weißen Kitteln.- Kain und Abel Die Spaltung des Denkens.- How are you?.- Voraussicht.- Schwindende Gesundheit.- Unzeitgemäßes zu Breite und Tiefe.- Annäherung an den Tod.- Anstelle eines Nachworts: Meta-Medizin.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783642003875
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 2010
    • Größe H279mm x B210mm x T20mm
    • Jahr 2009
    • EAN 9783642003875
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-642-00387-5
    • Veröffentlichung 09.11.2009
    • Titel GedankenMedizin
    • Autor Thomas Luescher
    • Untertitel Heilkunst zwischen Philosophie, Wirtschaft und Wissenschaft - Von den Anfängen bis in das 21. Jahrhundert
    • Gewicht 768g
    • Herausgeber Springer Berlin Heidelberg
    • Anzahl Seiten 245
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Nichtklinische Fächer

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