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Gedankenspiele
Details
Joseph Joubert veröffentlichte zu Lebzeiten keine Zeile und wurde doch wegen seiner Aufzeichnungen unsterblich. Er war nicht der Erste, der Notizhefte beschrieb, wohl aber der Einzige, der allein durch sie zu Bekanntheit gelangte. Doch noch heute kursieren die Hefte nur unter Eingeweihten, denn »diejenigen, die wir Joubert lieben, hüten ihn wie einen geheimen Schatz«, so Paul Auster. Joubert selbst nannte die Fragmente »Lichttropfen« winzige Sphären, in denen Literatur, Musik oder Malerei eine ständige Meditation widerspiegeln. So scharfsinnig wie poetisch, zeigen sie einen Homme de Lettres, der sich mit den Texten und Gedanken nicht nur seiner Epoche, einer der stürmischsten in der französischen Geschichte, sondern aller Epochen auseinandersetzen will. Mit seiner Aufmerksamkeit für die Geheimnisse des Herzens und der Seele der Menschen gelingt es ihm, ein wenig von der Ewigkeit zu erfassen, die in den Worten liegt und die jede Literatur bestrebt ist, ans Licht zu bringen.
Vorwort
Geistesblitze aus dem Schatten: die mitreißenden Gedankenspiele des großen Verborgenen der französischen Literatur
Autorentext
Joseph Joubert, 1754 in Montignac an der Dordogne geboren, studierte in Toulouse Recht und Altertumswissenschaften, bevor er 1778 nach Paris zog, wo er sich dem Kreis um Denis Diderot anschloss. Lange Zeit ihr Befürworter legte er bald nach der Revolution alle erlangten Ämter ab und zog sich nach Villeneuve zurück. Sein Leben lang notierte er seine präzisen Beschreibungen der Menschen in Briefen und kleinen Heften. Nach seinem Tod 1824 übergab seine Witwe diese Notizen an François-René de Chateaubriand.
Klappentext
Joseph Jouberts legendäre Aufzeichnungen aus 40 erlebnisreichen und geschichtsträchtigen Jahren, beinhalten von der aphoristisch zugespitzten Beobachtung über die Natur des Menschen bis hin zum Kurzessay über politische und philosophische Grundsatzfragen alle literarischen Formen tiefer Reflexion über Mensch, Natur und Gesellschaft. Zu Lebzeiten veröffentlichte dieser wie kein Zweiter zur Freundschaft begabte Homme de lettres keine Zeile seiner umfangreichen "Gedanken" - und noch heute kursieren sie nur unter Eingeweihten, denn "diejenigen, die wir Joubert lieben, hüten ihn wie einen geheimen Schatz" so Paul Auster.
Chateaubriand, der 1838 aus dem Nachlass die erste Sammlung der Gedanken herausgab, charakterisierte ihn mit den Worten: »Er gehört zu jenen Menschen, die man für ihre Zartheit liebt, ihre Güte, ihre Haltung, die Einzigartigkeit ihres Charakters und Brillanz ihrer Gedanken.«
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Nachwort von Stefan Ripplinger
- Sprache Deutsch
- Gewicht 368g
- Untertitel Schriften und Briefe
- Autor Joseph Joubert
- Titel Gedankenspiele
- Veröffentlichung 29.08.2024
- ISBN 978-3-95757-522-7
- Format Fester Einband
- EAN 9783957575227
- Jahr 2024
- Größe H204mm x B120mm x T24mm
- Herausgeber Matthes & Seitz Verlag
- Anzahl Seiten 332
- Schöpfer Paul Auster, Stefan Ripplinger
- Editor Stefan Ripplinger
- Übersetzer Markus Jakob
- Auflage 1. Auflage
- Genre Historische Romane & Erzählungen
- Lesemotiv Eintauchen
- GTIN 09783957575227