Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Gedichte, Dramen, Prosa, Briefe
Details
Autorentext
August Stramm, 29. 7. 1874 Münster - 1. 9. 1915 bei Brest-Litowsk (Russland).
Der Sohn eines Postbeamten trat nach dem Abitur 1893 selbst in den Postdienst ein und stieg im Verwaltungsdienst auf. 1905 wurde er nach Berlin versetzt; als Gasthörer studierte er Nationalökonomie, Geschichte und Philosophie und promovierte 1909 in Halle mit einer Arbeit über das Weltporto zum Dr. phil. Als Hauptmann der Reserve wurde er bei Kriegsbeginn eingezogen und el als Bataillonskommandeur an der Ostfront. S. begann nach der Jahrhundertwende mit dramatischen Dichtungen naturalistischer und lyrisch-symbolistischer Art. Die entscheidende Wende in seinem Schaffen bedeutete die Begegnung mit H. Walden, dem Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift Der Sturm. S. wurde zum Exponenten der im Sturm-Kreis vertretenen Wortkunst-Theorie, die auf das Unmittelbare hinter den Konventionen der Sprache zielte und es im einzelnen Wort zu nden glaubte. Verbunden mit einer Hinneigung zum Futurismus (S.) äußern sich diese Vorstellungen bei S. im Zerbrechen syntaktischer und hierarchischer Strukturen, in häügen Ein-Wort-Zeilen, in semantisch nicht eindeutigen Verbalsubstantiven, in Neologismen, Wortverkürzungen und äußerster Konzentration und Reduktion. Zugleich ergeben sich durch Variation, Wiederholung und Reihung neue konstruktive Ordnungen. S. verwirklichte diese Vorstellungen in einer Reihe von 1914-16 als Sturm-Bücher veröffentlichten Einaktern und dem Gedichtzyklus Du, in dem die Polarität von Ich und Du in einer mystizistischen All-Einheit aufgehoben wird. Postum erschien eine Sammlung von noch stärker verdichteten Kriegsgedichten (Tropfblut), scharf konturierte Momentaufnahmen und Evokationen des Schrecklichen und Sinnlosen, modi ziert durch Andeutungen eines zyklischen kosmischen Prozesses von Werden und Vergehen.
In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.
Inhalt
Gedichte:
Abend Abendgang Allmacht Angriff Angststurm Begegnung Blüte Dämmerung Der Morgen Der Ritt Die Menschheit Erfüllung Erhört Erinnerung Feuertaufe Fluch Frage Freudenhaus Frostfeuer Gefallen Gewitter Granaten Haidekampf Heimlichkeit Im Feuer Kampfflur Krieg Krieggrab Liebeskampf Mairegen Mondblick Mondschein Patrouille Schlacht Schlachtfeld Schön Schrapnell Schrei Schwermut Sehnen Siede Signal Spiel Sturmangriff Tanz Traum Traumig Trieb Triebkrieg Untreu Urtod Urwanderung Verabredung Verhalten Vernichtung Verzweifelt Vorfrühling Vorübergehn Wache Wacht Wankelmut Wecken Weltwehe Werben Werttod Wiedersehen Wunde Wunder Zwist
Dramen:
Rudimentär Sancta Susanna Kräfte Geschehen
Prosa:
Der Letzte Warten
Briefe
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Gewicht 113g
- Untertitel Stramm, August Klassiker der deutschen Literatur
- Autor August Stramm
- Titel Gedichte, Dramen, Prosa, Briefe
- Veröffentlichung 29.05.2001
- ISBN 978-3-15-009929-2
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783150099292
- Jahr 1997
- Größe H148mm x B96mm x T12mm
- Herausgeber Reclam Philipp Jun.
- Anzahl Seiten 242
- Lesemotiv Eintauchen
- Editor Jörg Drews
- Genre Literarische Gattungen
- GTIN 09783150099292