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Geldströme
Details
With the exception of Buddenbrooks, money has only occasionally aroused the interest of scholars as a subject of study in the novels of Thomas Mann. Using contemporary monetary theory as a background, the present study undertakes a close textual analysis to trace the meaning of money and awareness of money in the deep structure of Mann's works. As Anna Kinder demonstrates, his novels reflect not only the latest in the monetary theory of their times, but also expose the uncertainty and allure of modern economic relations.
Autorentext
Anna Kinder, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Germany.
Klappentext
Mit der Frage nach Geld in den Romanen Thomas Manns hat sich die Forschung über den Romanerstling Buddenbrooks hinaus bisher nur vereinzelt befasst. Die vorliegende Studie unternimmt vor dem Hintergrund moderner Geldtheorie eine textnahe Analyse, die das Sinn- und Bewusstseinspotential des Geldes bis in die Tiefenstruktur des Oeuvres verfolgt. Wie die Verfasserin zeigt, befinden sich die Romane geldtheoretisch auf der Höhe ihrer Zeit und legen nicht nur den Unsicherheitsfaktor, sondern auch das Faszinationsmoment moderner Geldwirtschaft offen. Kennzeichnend ist dabei eine Engführung der geldzeichentheoretischen Diskussion mit den psychischen Dispositionen der Protagonisten: Thomas Mann erkennt das vertrauenslogische Fundament der modernen Geldwirtschaft und die Entsubstanzialisierungserfahrung, die ihren Ausdruck in der Geldstrommetaphorik findet, nicht nur als politisches, sondern auch als poetisches Problem.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Geldströme
- Veröffentlichung 15.03.2013
- ISBN 978-3-11-028849-0
- Format Fester Einband
- EAN 9783110288490
- Jahr 2013
- Größe H236mm x B160mm x T20mm
- Autor Anna Kinder
- Untertitel Ökonomie im Romanwerk Thomas Manns
- Gewicht 547g
- Auflage 13001 A. 1. Auflage
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 249
- Herausgeber De Gruyter
- GTIN 09783110288490