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Gemeinsam wohnen
Details
Angesichts des demografischen Wandels muss der Prozess des Alterns neu verhandelt und gedeutet werden. Am Beispiel gemeinschaftlichen Wohnens fängt das Buch die Vielfalt sich verändernder Alterswirklichkeiten ein und entwirft Altern als verhandelbares Konzept. Der ethnografisch-kulturanalytische Zugang entwickelt neue Perspektiven auf das Alter im Umbruch. Jenseits von Erfolgszwängen und normierten Lebensläufen stellt sich die Frage: Wie will ich altern? Es gilt, den demografischen Wandel zu gestalten und Alternativen zu bisherigen Lebensweisen im Alter zu entwickeln. Dazu gehört die Frage: Wie will ich wohnen? Gemeinschaftliches Wohnen ist eine der Antworten auf die Herausforderungen, vor denen alternde Gesellschaften stehen. Denn gemeinschaftlich lassen sich die Aufgaben teilen, die sich jedem Einzelnen im Alter stellen. In dichter Beschreibung zeichnet das Buch gemeinschaftliche Wohnalltage nach und reflektiert sie im Spiegel gegenwärtiger Alterswirklichkeiten. Hierfür besuchte die Autorin Haus- und Wohngemeinschaften und führte mit den darin wohnenden Menschen Gespräche. Entstanden ist dabei ein differenziertes Tableau von Lebenswirklichkeiten voller Zuversicht und Ängsten zugleich.
Autorentext
Rebecca Niederhauser hat Volkskunde, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie neuere deutsche Literatur studiert. 20082018 war sie wissenschaftliche Assistentin am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich.
Inhalt
Prolog: In der neunten Etage Anfangen: (Ver-)Ortungen im Gegenstand Alter und Wohnen: Kulturwissenschaftliche Zugänge Überlegungen zu einer Zeitdiagnose Zur Konstruktion alltäglicher Alterswirklichkeiten In welchen Zeiten leben wir? Wohnkulturforschung Zu einer ethnografischen Dispositivanalyse Forschungsgespräche im Herstellungsmodus Making-of Alter und Altern: Verhandelte Deutungen Vom Alter wissen Alter als gelebte Zeit Alter als (Un-)Sichtbarkeit Alter als Verlusterfahrung Altern als Aufgabe Von Sportivitäten und anderem Gesundtun Zwischen Verpflichtung und Vergnügen Über Selbstbeschränkung und weitere Tugenden Sich dem Alter entziehen Vom Nichtgesagten: Langeweile und Todesangst Geronto-Blasphemisches Jetzt schon und noch nicht: Das Alter der anderen Alter im Selbstentwurf Vom Altsein Über das Sichaltfühlen Sich sprechen Alter als Erzählung Wahr- und Widersprechen Unfähig, das Alter zu definieren Von der Mehrstimmigkeit alltäglicher Alterswirklichkeiten Intermezzo: Wohnen im Alter Altern im Wohnen Wohnbiografien Wohnen: Festigkeiten Umziehen: Übergänge Nicht wie die Mutter: Ins Alter einziehen Altern in Gemeinschaft Altersgerecht? Von Stadtnähe und Fahrstühlen Gemeinsam nicht allein sein: Reden und helfen Alltagsaltern: Wandern und ins Kino gehen Wohnen: Gemeinschaftliche Manifestationen Einzüge in die Gemeinschaft Von der Idee zum Konzept Ökonomisch-Ökologisches Aushänge, Vorstellungsgespräche und Probewochen Mehr als zusammenwohnen Weder Studentenbude noch Familienheim Über Rollen und Hierarchien Wenn die Männer fehlen Gemeinsame Wohnalltage Zwischen Nähe und Distanz Essen und sitzen: Begegnung organisieren Mit oder ohne? Haushaltskasse und Putzplan Architekturen des Gemeinsamen Raumgefüge Gemeinsame Räume Persönliche Zimmer und Wohnungen Korrekturen Auszüge aus der Gemeinschaft Toll, aber Vom Ausbleiben der Einzüge Es reicht! Wenn die Koffer gepackt werden Wohnen auf Zeit? Blicke in die Zukunft Aufhören: Im Dazwischen der Vielheiten Epilog: In einer anderen Gemeinschaft Bibliografie
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783034015776
- Auflage 1. A.
- Sprache Deutsch
- Genre Volkskunde
- Größe H225mm x B155mm x T22mm
- Jahr 2020
- EAN 9783034015776
- Format Paperback
- ISBN 978-3-0340-1577-6
- Veröffentlichung 31.10.2020
- Titel Gemeinsam wohnen
- Autor Rebecca Niederhauser
- Untertitel Kulturwissenschaftliche Blicke auf ein Alter im Umbruch
- Gewicht 580g
- Herausgeber Chronos Verlag
- Anzahl Seiten 320
- Lesemotiv Verstehen