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Genrebildismus - der verdrängte Stil?
Details
Der Begriff "Genrebild" wird als klar definierter Terminus einer großgattungsübergreifenden Textsorte vorgestellt, er soll für die Literaturwissenschaft neu entdeckt und in ihr fest etabliert bzw. um die von der Autorin neu entwickelte Stilbenennung Genrebildismus erweitert werden. Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, 50 Jahre, in denen die Literaturkritik den Begriff des Genre-, Sitten- oder Lebensbildes häufig verwendet und ihn damit zu einem Phänomen der Zeit gemacht hat. Sowohl Autoren als auch Kritiker arbeiteten gerne mit diesen Termini, wenn sie sie auch oft sehr widersprüchlich auffassten. Die ausgewählten Texte des 20. Jahrhunderts dienen als Beweis dafür, dass Genrebilder nach wie vor die Literaturlandschaft schmücken. Mit dem Terminus Genrebild lässt sich ein Zugang zu Texten der verschiedensten Epochen und Großgattungen finden, er erlaubt uns, Ludwig Anzengruber mit Franz Innerhofer und Marie von Ebner- Eschenbach mit Elfriede Jelinek zu vergleichen. Öffnung und Verankerung des "Genrebild-Blicks" beim Lesen weiterer literarischer Texte ist beabsichtigt.
Autorentext
Jennifer Kresitschnig, Dr.: Studium der Geschichte und der Dt. Philologie an der Universität Wien, Promotion im Jahr 2007, Stellvertretende Chefredaktion am Österreich Spiegel (Österreich Institut Wien) seit 2008.
Klappentext
Der Begriff "Genrebild" wird als klar definierter Terminus einer großgattungsübergreifenden Textsorte vorgestellt, er soll für die Literaturwissenschaft neu entdeckt und in ihr fest etabliert bzw. um die von der Autorin neu entwickelte Stilbenennung Genrebildismus erweitert werden. Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, 50 Jahre, in denen die Literaturkritik den Begriff des Genre-, Sitten- oder Lebensbildes häufig verwendet und ihn damit zu einem Phänomen der Zeit gemacht hat. Sowohl Autoren als auch Kritiker arbeiteten gerne mit diesen Termini, wenn sie sie auch oft sehr widersprüchlich auffassten. Die ausgewählten Texte des 20. Jahrhunderts dienen als Beweis dafür, dass Genrebilder nach wie vor die Literaturlandschaft schmücken. Mit dem Terminus Genrebild lässt sich ein Zugang zu Texten der verschiedensten Epochen und Großgattungen finden, er erlaubt uns, Ludwig Anzengruber mit Franz Innerhofer und Marie von Ebner- Eschenbach mit Elfriede Jelinek zu vergleichen. Öffnung und Verankerung des "Genrebild-Blicks" beim Lesen weiterer literarischer Texte ist beabsichtigt.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Genrebildismus - der verdrängte Stil?
- Veröffentlichung 20.07.2015
- ISBN 978-3-8381-0286-3
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783838102863
- Jahr 2015
- Größe H220mm x B150mm x T25mm
- Autor Jennifer Kresitschnig
- Untertitel Das Genrebild in der sterreichischen Literatur. Mit einem Schwerpunkt auf Texten von 1850 bis 1900 und Vergleichen aus der Gegenwartsliteratur
- Gewicht 602g
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Anzahl Seiten 392
- Herausgeber Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG Co. KG
- GTIN 09783838102863