Genustransfer durch «Thinking for Speaking»

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Details

Empirische Forschung zu Thinking for Speaking' Muster bei bilingualen Fremdsprachelernenden des Englischen konnte kognitive Muster im Bereich des Genus bei deutschen Lernenden aufdecken. Die kognitive Verankerung des Genus bei deutschen Muttersprachlern bezeugt die Relevanz von Genus für den DaF-Unterricht.


Wie wirken sich kognitive Thinking for Speaking' Muster auf das Fremdsprachenlernen aus? Dieser Frage geht die Autorin mithilfe einer empirischen Untersuchung an deutschen Muttersprachlern nach, die Genustransfer **anhand der Pronominalisierung und Kategorisierung von belebten, nicht-menschlichen Referenten (Tiernomen) beim Sprechen des Englischen erforscht. Chinesische und englische Muttersprachler dienen als Vergleichsgruppe. Die Ergebnisse zeigen, dass der Genustransfer durch eine unbewusste Fehlinterpretation des Genus zum Sexus ausgelöst wird. Die Existenz solcher kognitiven Muster bedeutet, dass das Erlernen einer neuen Sprache das Erlernen neuer Muster erfordert. Die Autorin folgert, dass die Genusvermittlung einen höheren Stellenwert im DaF-Unterricht erhalten sollte, um die kognitive Umstrukturierung zu fördern.


Autorentext

Katharina Hirt ist an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Department of English and Linguistics als Mitarbeiterin tätig. Sie beschäftigt sich mit dem Fremdsprachenerwerb von Mehrsprachigen und forscht im Bereich der angewandten kognitiven Linguistik. Sie promovierte im Fach Deutsch als Fremdsprache an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.


Klappentext

Wie wirken sich kognitive Thinking for Speaking Muster auf das Fremdsprachenlernen aus? Dieser Frage geht die Autorin mithilfe einer empirischen Untersuchung an deutschen Muttersprachlern nach, die Genustransfer anhand der Pronominalisierung und Kategorisierung von belebten, nicht-menschlichen Referenten (Tiernomen) beim Sprechen des Englischen erforscht. Chinesische und englische Muttersprachler dienen als Vergleichsgruppe. Die Ergebnisse zeigen, dass der Genustransfer durch eine unbewusste Fehlinterpretation des Genus zum Sexus ausgelöst wird. Die Existenz solcher kognitiven Muster bedeutet, dass das Erlernen einer neuen Sprache das Erlernen neuer Muster erfordert. Die Autorin folgert, dass die Genusvermittlung einen höheren Stellenwert im DaF-Unterricht erhalten sollte, um die kognitive Umstrukturierung zu fördern.


Inhalt

Der Einfluss von Sprache auf Kognition Linguistic Relativity Hypothesis Thinking-for-Speaking Genussysteme Belebtheit Sexus Psycholinguistische und neurowissenschaftliche Studien zu Genus und Kognition Genustransfer bei englischen Pronomen Konsequenzen für den DaF-Unterricht

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783631796139
    • Editor Jutta Rymarczyk
    • Sprache Deutsch
    • Auflage 19001 A. 1. Auflage
    • Größe H216mm x B153mm x T19mm
    • Jahr 2019
    • EAN 9783631796139
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-631-79613-9
    • Veröffentlichung 02.09.2019
    • Titel Genustransfer durch «Thinking for Speaking»
    • Autor Katharina Hirt
    • Untertitel Kognitive Muster und ihre Bedeutung für den DaF-Unterricht
    • Gewicht 475g
    • Herausgeber Peter Lang
    • Anzahl Seiten 278
    • Lesemotiv Verstehen
    • Genre Sonstige Sprachliteratur

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