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Gert Jonke als Sprachkomponist
Details
Diese Studie untersucht die Verflechtung von Musik und Literatur im Werk des österreichischen Schriftstellers Gert Jonke. Im Mittelpunkt steht eine Musikalität, die sich in Jonkes Texten durch sprachliche Gestaltung, musikalische Thematiken und die Nachformung klingender Strukturen zeigt. Diese Definition der Musikalität wird um das Konzept der Soundscape erweitert, welche die erzählte Welt akustisch erweitert und die Rolle der Musik als ästhetisches wie auch gesellschaftskritisches Ausdrucksmittel hervorhebt. Jonkes Texte zeichnen sich durch entmystifizierte Komponistenfiguren, eine dynamische, nie zur Ruhe kommende Sprache und kompositorische Techniken aus. Musik fungiert hier nicht nur als Modell und Werkstoff, sondern auch als konstitutives Element der Bedeutungsgenerierung. Jonkes poetisches Verfahren zielt darauf ab, Sprache bis an ihre Grenzen zu führen, sodass sie stellenweise in reinen Klang und Rhythmus übergeht.
Autorentext
Maja D bska ist Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Germanistik an der Abteilung für deutschsprachige Medien und österreichische Kultur der Universität ód , Polen. Sie promovierte 2023 zum Thema "Ein literarischer Sprachkomponist. Musikalität im Schaffen von Gert Jonke". Sie ist Franz-Werfel-Stipendiatin im Programm des BMBWF für junge Universitätslehrer:innen an der Universität Wien.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783770569304
- Sprache Deutsch
- Größe H235mm x B155mm
- Jahr 2025
- EAN 9783770569304
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-7705-6930-4
- Veröffentlichung 09.12.2025
- Titel Gert Jonke als Sprachkomponist
- Autor Maja Dbska
- Untertitel Zur Musikalität seiner literarischen Werke
- Gewicht 540g
- Herausgeber Brill I Fink
- Anzahl Seiten 305
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft
- Auflage 2025