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Geschlechterungleichheiten in der Universitätsmedizin
Details
Überdurchschnittlich viele Frauen verlassen die Wissenschaft in der Habilitationsphase. Das untersucht Marina Ginal am Beispiel des Ausstiegs von Hochschulmedizinerinnen aus dem Wissenschaftsbetrieb. Die Studie zeigt im qualitativen Längsschnitt die charakteristischen Hürden einer Habilitation. Sie verknüpft soziologische und psychologische Einflüsse auf dem Weg zur Professur und erläutert, warum Gläsernen Decken heute vor allem als individuelles Scheitern erscheinen. Hierfür werden die untersuchten Prozesse u.a. mit Theorien über hegemonial männliche Organisationskulturen, unternehmerische Arbeitsweisen sowie mit Salutogenese, Disstress und Selbstwirksamkeit verbunden. Die Studie verknüpft damit individualpsychologische Prozesse mit deren gesellschaftlicher Bedeutung für zeitgenössische Ungleichheiten und plädiert für dringend erforderliche Änderungen der Organisationskultur.
Autorentext
Dr. Marina Ginal promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie war Stipendiatin der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten Bayern ("Wege zur Professur").
Inhalt
Ausstieg aus der Wissenschaft (Habilitationsphase).- Gläserne Decke zwischen Psychologie und Soziologie.- Qualitative Längsschnittstudie (Grounded Theory und Fallanalyse).- Organisationskultur, psychologische Wirkweisen und Empowerment.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658279943
- Sprache Deutsch
- Auflage 19001 A. 1. Auflage 2019
- Größe H210mm x B148mm x T23mm
- Jahr 2019
- EAN 9783658279943
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-27994-3
- Veröffentlichung 31.10.2019
- Titel Geschlechterungleichheiten in der Universitätsmedizin
- Autor Marina Ginal
- Untertitel Zum Einfluss der Organisationskultur auf den Ausstieg von Habilitandinnen
- Gewicht 531g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 393
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Medienwissenschaft