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Geschmack im Musikunterricht
Details
Raphael Legrand beschäftigt sich mit der Wirkung des Musikgeschmacks auf die Akteure des Musikunterrichts allgemeinbildender Schulen. Der Autor bietet detaillierte Einblicke in unterrichtliche Praxis, deckt überraschend gleichberechtigte Lehrer-Schüler-Konstellationen auf und enttarnt normativ aufgeladene Vermittlungssituationen. Mithilfe rekonstruktiver Fallanalysen wird herausgestellt, wie persönliche Einstellungen die Umsetzung des musikpädagogischen Postulats einer praxisbezogenen wissenschaftlichen Neutralität manipulieren können. Bourdieus Habituskonzept und Webers Wissenschaftslehre dienen als soziologischer Bezugsrahmen, um den Musikgeschmack als Einflussgröße zu verstehen. Dieser kann zu wertebedingten Spannungen, aber auch zu enthierarchisierten Unterrichtssituationen führen.
Autorentext
Dr. Raphael Legrand promovierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und ist als Lehrer für Musik und Mathematik in Hannover tätig.
Inhalt
Historie der aktuellen musikpädagogischen Ausrichtung.- Gegenüberstellung von Webers Trennung zwischen Wert und Wissenschaft und Bourdieus Distinktionstheorie.- Methodologie der Objektiven Hermeneutik.- Rekonstruktive Fallanalysen musikunterrichtlicher Praxis.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658202026
- Auflage 1. Aufl. 2018
- Sprache Deutsch
- Größe H210mm x B148mm x T13mm
- Jahr 2017
- EAN 9783658202026
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-20202-6
- Veröffentlichung 20.11.2017
- Titel Geschmack im Musikunterricht
- Autor Raphael Legrand
- Untertitel Das strukturelle Selbstverständnis der Musikpädagogik zwischen Wertevermittlung und Wissenschaftlichkeit
- Gewicht 311g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 215
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Arbeits-, Wirtschafts- & Industriesoziologie