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Getanzte Politik
Details
Mit den Neuerungsbestrebungen im Bühnentanz des 18. Jahrhunderts werden primär die Namen Jean Georges Noverre und Gasparo Angiolini verbunden. Dabei hat der aus einer Theaterdynastie stammende Wiener Ballettmeister Franz Anton Hilverding (17101768) schon um die Mitte des 18. Jahrhunderts erste choreographische Gestaltungsversuche jenseits der barocken Formschemata gewagt. Möglich wurde das durch sein einzigartiges Arbeitsumfeld am Theater nächst der Burg bzw. am Kärntnertortheater, die vom beinahe allmächtigen Staatskanzler Wenzel Anton Kaunitz-Rietberg unterstützt und vom Wiener Hof finanziert wurden. Vor dem Hintergrund zeitgenössischer Diskurse zur Tanz- und Theatertheorie und der österreichischen Innen- und Außenpolitik jener Jahre beleuchtet Karin Fenböck erstmals Hilverdings innovative und praxisnahe Auseinandersetzung mit den Aufführungskonventionen des Bühnentanzes.
Autorentext
Karin Fenböck, Dr. phil., hat Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien studiert und wurde an der Abteilung für Musik- und Tanzwissenschaft der Universität Salzburg promoviert. Seit Oktober 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH Technikum Wien.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Autor Karin Fenböck
- Titel Getanzte Politik
- Veröffentlichung 29.11.2019
- ISBN 373290573X
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783732905737
- Jahr 2019
- Größe H240mm x B170mm x T18mm
- Untertitel Franz Anton Hilverding und die Inszenierung des kaiserlichen Hofes im Wiener Ballett von 1750 bis 1765
- Gewicht 546g
- Herausgeber Frank und Timme GmbH
- Auflage 1. Auflage
- Genre Kunst
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 320
- GTIN 09783732905737