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Goethes Römische Elegien als fiktionales Kunstwerk
Details
Goethes Römische Elegien werden als dichterische Fiktion gedeutet, deren Ich-Erzähler nicht mit dem Autor gleichzusetzen ist. Das gewöhnlich Goethe zugeschriebene Bestreben, Kunst und Leben zu identifizieren, stellt sich als Illusion des Helden heraus. Goethe zeigt im Gegenteil, wie dieses römische Ideal als unverwirklichbar scheitert, wie das Elegische Ich seine rhetorischen Redeabsichten nicht erreicht. Insbesondere wird die unpassende Wahl der mythologischen Geschichten hervorgehoben, deren eigentlicher Sinn dem, was sie beweisen sollen, immer widerspricht. In diesem Scheitern findet sich der oft bestrittene elegische Charakter des Zyklus, der am Ende sein Entstehen gerade der ästhetischen Distanz zum erotischen Erleben verdankt.
Autorentext
Der Autor: Rainer Hillenbrand wurde 1962 in Heidelberg geboren, wo er auch Germanistik, Geschichte und Philosophie studierte. Von 1993 bis 1998 war er Dozent an der Universität Cambridge; seither hat er einen Lehrauftrag in Heidelberg.
Inhalt
Aus dem Inhalt: Einleitung - Einzelinterpretationen der Elegien - Zusammenfassung - Anmerkung - Literaturhinweise.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Rainer Hillenbrand
- Titel Goethes Römische Elegien als fiktionales Kunstwerk
- ISBN 978-3-631-51248-7
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783631512487
- Jahr 2003
- Größe H208mm x B146mm x T10mm
- Gewicht 144g
- Herausgeber Lang, Peter GmbH
- Genre Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 95
- GTIN 09783631512487