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Grenzen der Zwangsgewalt des Rechts
Details
In ihrem berühmten Werk "Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht über die Banalität des Bösen" argumentierte Hannah Arendt überzeugend, wie Autorität und blinder Gehorsam zum Bösen führen. Aus unserer vorangegangenen Diskussion geht klar hervor, dass die Anwendung von Gewalt oder die Androhung von Strafen zur Sicherung von Rechten nicht gerechtfertigt ist. Sie schafft lediglich eine Fassade der Rechtskonformität, ohne die zugrunde liegenden Fragen von Rechten und Pflichten anzugehen. Das Recht ist ein soziales Konstrukt und nicht umgekehrt. Dies zu leugnen, wäre so, als würde man eine Megastruktur von Gesetzen mit göttlichen Attributen der Unveränderlichkeit schaffen. "Der Rückgriff auf soziale Bindungen", so Ponty, "kann nicht als Erklärung für Religion oder das Heilige angesehen werden, es sei denn, man macht das Soziale zu einer unveränderlichen Substanz, zu einer allumfassenden Ursache, zu einer vagen Kraft, die nur durch ihre Zwangskraft definiert ist".
Autorentext
Hassan S. Sharif, LLM: Studierte Menschenrechtsrecht am University College London. Rechtsanwalt am Obersten Gerichtshof in Pakistan und Gastdozent an der Universität des Punjab, Campus Gujranwala.
Klappentext
In ihrem berühmten Werk "Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht über die Banalität des Bösen" argumentierte Hannah Arendt überzeugend, wie Autorität und blinder Gehorsam zum Bösen führen. Aus unserer vorangegangenen Diskussion geht klar hervor, dass die Anwendung von Gewalt oder die Androhung von Strafen zur Sicherung von Rechten nicht gerechtfertigt ist. Sie schafft lediglich eine Fassade der Rechtskonformität, ohne die zugrunde liegenden Fragen von Rechten und Pflichten anzugehen. Das Recht ist ein soziales Konstrukt und nicht umgekehrt. Dies zu leugnen, wäre so, als würde man eine Megastruktur von Gesetzen mit göttlichen Attributen der Unveränderlichkeit schaffen. "Der Rückgriff auf soziale Bindungen", so Ponty, "kann nicht als Erklärung für Religion oder das Heilige angesehen werden, es sei denn, man macht das Soziale zu einer unveränderlichen Substanz, zu einer allumfassenden Ursache, zu einer vagen Kraft, die nur durch ihre Zwangskraft definiert ist".
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Grenzen der Zwangsgewalt des Rechts
- Veröffentlichung 19.11.2025
- ISBN 978-620-9-26159-6
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9786209261596
- Jahr 2025
- Größe H220mm x B150mm x T5mm
- Autor Hassan Sattar Sharif
- Untertitel DE
- Gewicht 113g
- Genre Philosophie
- Anzahl Seiten 64
- Herausgeber Verlag Unser Wissen
- GTIN 09786209261596