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Grenzleben in Ceuta und Melilla
Details
Anpassungsfähigkeit und Pragmatismus: Der Umgang mit Differenzkategorien in Ceuta und Melilla
Die mikrogeschichtliche Studie von Sara Mehlmer bietet überraschende Einblicke in das Handeln spanischer Akteure in den Enklaven Melilla und Ceuta. In diesen war das Leben im ausgehenden 19. Jahrhundert nicht nur von zahlreichen Gegensätzen und Konflikten, sondern immer wieder auch von Kontakt und Kooperation geprägt. Diese Region zwischen Europa und Afrika, Spanien und Marokko, Christentum und Islam schien aufgrund ihrer besonderen Lage enormes Konfliktpotenzial zu bergen. Und doch war es gerade die Grenzlage, die nicht nur für Konfrontation und Abschottung sorgte, sondern vielmehr auch die Etablierung von Strategien zur Konfliktbeilegung notwendig machte und grenzüberschreitende Kontakte begünstigte. Die situative Gewichtung verschiedener Differenzkategorien darunter Religion, Nation, Ethnie sowie Gender und ein damit verbundener mehr oder minder flexibler Umgang mit diesen Kategorien auf institutioneller wie individueller Ebene spielten dabei eine nicht unerhebliche Rolle.
Autorentext
Dr. Sara Mehlmer war von 2014 bis 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe Glaubenskämpfe: Religion und Gewalt im katholischen Europa, 18481914 am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz. Seit 2019 arbeitet sie als Gymnasiallehrerin in Mainz.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783525302989
- Editor Johannes Paulmann, Nicole Reinhardt
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. A.
- Größe H235mm x B160mm x T29mm
- Jahr 2024
- EAN 9783525302989
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-525-30298-9
- Veröffentlichung 18.11.2024
- Titel Grenzleben in Ceuta und Melilla
- Autor Sara Mehlmer
- Untertitel Perzeption und Praktiken der Differenzierung um 1860
- Gewicht 713g
- Herausgeber Vandenhoeck + Ruprecht
- Anzahl Seiten 359
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Neuzeit bis 1918