Grundlagen des Eigenkapitalersatzrechts

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Details

Das Eigenkapitalersatzrecht hat sich in Deutschland zunächst im Wege des Richterrechts entwickelt, bevor es Anfang der 80er Jahre in §§ 32a, 32b GmbHG auch eine gesetzliche Grundlage erhielt. Diese Arbeit geht der Frage nach, welcher Rechtsgedanke die eigenkapitalähnliche Sonderbehandlung von formellen Gesellschafterfremdmitteln in der Unternehmenskrise aufgrund der Eigenkapitalersatzregeln legitimiert und welche Zwecke die Kapitalersatzregeln verfolgen. Gegenstand der Untersuchung ist damit die Frage nach den dogmatischen Grundlagen und der ratio der Eigenkapitalersatzregeln. Dabei wird unter anderem untersucht, ob die Änderungen des § 32a GmbHG durch das KapAEG (Kleinbeteiligtenprivileg) und das KonTraG (Sanierungsprivileg) sich mit der herausgearbeiteten ratio vereinbaren lassen.

Autorentext

Der Autor: Oliver Schouler, geboren im März 1969 in Köln. Oktober 1989 bis April 1994 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln; November 1994 bis Dezember 1996 Referendariat beim Oberlandesgericht Köln. Sodann von Januar 1997 bis Mai 2000 Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Handelsrecht der Universität zu Köln. Seit Juni 2000 Rechtsanwalt in einer überörtlichen Anwaltssozietät in Düsseldorf.


Inhalt
Aus dem Inhalt: Entwicklungen und Rechtsfolgen des Eigenkapitalersatzrechts Schutzbedürfnis der Gläubiger vor der Gesellschafterfremdkapitalfinanzierung in der Krise Legitimation der Eigenkapitalersatzregeln anhand direkter oder analoger Anwendung allgemeiner Regeln Kapitalersatzrechtsprechung als gesetzesübersteigende Rechtsfortbildung Allgemeines Rechtsprinzip des angemessenen Ausgleichs von Chancen und Risiken ratio der Kapitalersatzregeln Auswirkungen der neueren Gesetzesänderungen (InsO; KapAEG/«Kleinbeteiligtenprivileg», KonTraG/«Sanierungsprivileg») auf die ratio Erforderlichkeit zusätzlicher Tatbestandsvoraussetzungen in den Fällen des Stehenlassens von Gesellschafterfremdkapital Eigenkapitalersetzende Gebrauchsüberlassung Übertragbarkeit der Kapitalersatzregeln auf andere Gesellschaftstypen.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783631377666
    • Auflage 01001 A. 1. Auflage
    • Sprache Deutsch
    • Größe H210mm x B148mm x T19mm
    • Jahr 2001
    • EAN 9783631377666
    • Format Kartonierter Einband
    • ISBN 978-3-631-37766-6
    • Veröffentlichung 13.03.2001
    • Titel Grundlagen des Eigenkapitalersatzrechts
    • Autor Oliver Schouler
    • Untertitel Eine Untersuchung zur dogmatischen Legitimation der eigenkapitalähnlichen Sonderbehandlung von Gesellschafterfremdkapital in der Unternehmenskrise
    • Gewicht 446g
    • Herausgeber Peter Lang
    • Anzahl Seiten 326
    • Genre Rechts-Lexika

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