Hodler // Parallelismus

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Details

Das Erstaunen des Malers über die Ordnung der Natur und die entschlossene Verwandlung eines Gefühls in ein mächtiges und erhabenes Bildsystem


Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Ferdinand Hodlers Tod 1918 erweisen Bern, sein Geburtsort, und Genf, sein Todesort, dem Künstler gemeinsam eine Hommage und präsentieren in einer Ausstellung und einer Begleitpublikation seine klare und wirkungsvolle Theorie des «Parallelismus»; sie prägte sein Werk.

Hodler sieht und malt eine Welt, die in parallelen Grundzügen organisiert ist: Er sieht parallele Linien in Bergen, Wolken, Wäldern, Frauen, Männern, Persönlichkeiten und so stellt er sie dar. Diese Weltordnung wahrnehmend, radikalisiert er sie, systematisiert sie und konstruiert seine Bilder in ausgewogenen und harmonischen Makrokosmen. Das Spiel der Parallelen zwischen seinen Werken, die aufeinander reagieren und sich ergänzen, erweitert er und bringt die Parallelität der Gefühle mit ein, indem er sie in seinen Gemälden der Natur und der menschlichen Figuren ausdrückt.

Zum ersten Mal wird in diesem Buch Hodlers «Parallelismus» in den Vordergrund gerückt. Die beeindruckenden Bilder werden ergänzt durch fachkundige Textbeiträge von Oskar Bätschmann, Claudia Blümle, Laurence Madeleine und Paul Müller.

Das Buch erscheint zu den gleichnamigen Ausstellungen im Musée Rath in Genf und im Kunstmuseum Bern im Frühjahr und Sommer 2018.


Autorentext
Oskar Bätschmann war bis 2009 Professor für Kunstgeschichte der Neuzeit und der Moderne an der Universität Bern und ist seit der Emeritierung Professorial Fellow am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA sowie Co-Leiter des Projekts Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde. Claudia Blümle ist seit 2014 Professorin für Geschichte und Theorie der Form am Institut für Kunst- und Bildungsgeschichte der Humbolt-Universität zu Berlin. Laurence Madeline ist Chefkuratorin des Schweizer Beitrages zum Kulturerbejahr 2018. Sie kuratierte zahlreiche Ausstellungen, u. a. Picasso 1932 (Paris, 2017), J'aime les panoramas (Genf und Marseille 2015) und Courbet und die Schweizer Jahre (Genf, 2014). Paul Müller ist Kunsthistoriker und seit 1981 am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA tätig. Er ist Co-Leiter des Projekts Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde. Sylvie Patry ist Chefkuratorin und Direktorin für Konservierung und Sammlungen am Musée d'Orsay in Paris.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • adaptiert von Karin Prätorius
    • Vorwort von Jean Yves Marin, Nina Zimmer
    • Idee von Ferdinand Hodler
    • Sprache Deutsch
    • Beiträge von Oskar Bätschmann, Claudia Blümle, Laurence Madeline, Paul Müller
    • Schöpfer Oskar Bätschmann, Paul Müller, Claudia Blümle, Jean Yves Marin
    • Autor Oskar Bätschmann , Claudia Blümle , Laurence / Marin, Jean Yves Madeline
    • Titel Hodler // Parallelismus
    • Veröffentlichung 30.04.2018
    • ISBN 978-3-85881-591-0
    • Format Paperback
    • EAN 9783858815910
    • Jahr 2018
    • Größe H270mm x B220mm x T17mm
    • Gewicht 802g
    • Herausgeber Scheidegger & Spiess
    • Editor Laurence Madeleine
    • Auflage 1. A.
    • Genre Bildende Kunst
    • Lesemotiv Entdecken
    • Anzahl Seiten 192
    • GTIN 09783858815910

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