hoppla, die leberwurst!

CHF 10.15
Auf Lager
SKU
7BITT1OGB5G
Stock 4 Verfügbar
Geliefert zwischen Fr., 20.02.2026 und Mo., 23.02.2026

Details

Mit Erich Kästner »längelang am fußboden«. Oder: Wie lustvolles Nicht-Verstehen immunisiert »gegen das einlullende gift der marketingabteilungen, der spinndoktorinnen und demagoginnen«. Ferdinand Schmalz stellt die Krise ins Zentrum seiner Rede: Die Schreibkrise. Die Krise, die der Literatur innewohnt, das Zweifeln und Zaudern, das sie mit formt, ihr Vieldeutigkeit und Qualität verleiht. Die Krise, in die das Lesen eines guten Textes einen stürzen kann. Und auch die krisengebeutelten Zeiten. »krisengelaber« betreibt er freilich nicht. Er empfiehlt vielmehr das Auge des Orkans, »den punkt, wo wir das rad mal anhalten, um die welt mit einem anderen gesicht zu sehen«, wo er seziert, wie das alles zusammenhängt, die Schreibkrise, die Literatur, das Lesen, das Leben, »der punkt, an dem wir selbst ins wanken kommen, uns zaudernd auf die suche nach neuen wegen begeben, wo ein anderes lesen, ein anderes hören beginnt, wo wir mit dem text verwachsen ... dieser kannibalistische moment: wie wir den text verschlingen, verschlingt der text auch uns ...« »sprache wird dort brandgefährlich, wo sie die eigenen mechanismen verschleiert, dort gilt es, das ohr ganz dicht da an die sprache zu halten, um die versteckten hohlräume darunter, die unterirdischen totenflüsse zu hören, die da im untergrund der sprache rauschen.«

Autorentext
Ferdinand Schmalz, geboren 1985 als Matthias Schweiger in Graz, aufgewachsen in Admont in der Obersteiermark, Studium Theaterwissenschaften und Philosophie, lebt als Schriftsteller in Wien

Klappentext

Mit Erich Kästner 'längelang am fußboden'. Oder: Wie lustvolles Nicht-Verstehen immunisiert 'gegen das einlullende gift der marketingabteilungen, der spinndoktorinnen und demagoginnen'. Ferdinand Schmalz stellt die Krise ins Zentrum seiner Rede: Die Schreibkrise. Die Krise, die der Literatur innewohnt, das Zweifeln und Zaudern, das sie mit formt, ihr Vieldeutigkeit und Qualität verleiht. Die Krise, in die das Lesen eines guten Textes einen stürzen kann. Und auch die krisengebeutelten Zeiten. 'krisengelaber' betreibt er freilich nicht. Er empfiehlt vielmehr das Auge des Orkans, 'den punkt, wo wir das rad mal anhalten, um die welt mit einem anderen gesicht zu sehen', wo er seziert, wie das alles zusammenhängt, die Schreibkrise, die Literatur, das Lesen, das Leben, 'der punkt, an dem wir selbst ins wanken kommen, uns zaudernd auf die suche nach neuen wegen begeben, wo ein anderes lesen, ein anderes hören beginnt, wo wir mit dem text verwachsen ... dieser kannibalistische moment: wie wir den text verschlingen, verschlingt der text auch uns ...' 'sprache wird dort brandgefährlich, wo sie die eigenen mechanismen verschleiert, dort gilt es, das ohr ganz dicht da an die sprache zu halten, um die versteckten hohlräume darunter, die unterirdischen totenflüsse zu hören, die da im untergrund der sprache rauschen.'

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Schöpfer Valentin Aigner
    • Untertitel Klagenfurter Rede zur Literatur 2024
    • Autor Ferdinand Schmalz
    • Titel hoppla, die leberwurst!
    • Veröffentlichung 02.07.2024
    • ISBN 978-3-7084-0697-8
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783708406978
    • Jahr 2024
    • Größe H176mm x B114mm x T5mm
    • Gewicht 62g
    • Herausgeber Heyn, Johannes
    • Genre Essays & Literaturkritiken
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 32
    • GTIN 09783708406978

Bewertungen

Schreiben Sie eine Bewertung
Nur registrierte Benutzer können Bewertungen schreiben. Bitte loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Konto.
Made with ♥ in Switzerland | ©2025 Avento by Gametime AG
Gametime AG | Hohlstrasse 216 | 8004 Zürich | Schweiz | UID: CHE-112.967.470
Kundenservice: customerservice@avento.shop | Tel: +41 44 248 38 38