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Im Bann der Konjunktur
Details
Konjunkturbeobachtung: eine Streitpraxis
Konjunkturdiagnosen und -prognosen erwecken den Eindruck, dass sich der Zustand und die künftige Entwicklung einer Volkswirtschaft objektiv bestimmen lassen. Tatsächlich aber werden Wirtschaftskrisen kaum je vorausgesehen und eine Einigkeit über die Wechsellagen der Wirtschaft, ihre Ursachen und ihren Verlauf herrscht bestenfalls nachträglich. Warum also existieren Konjunkturprognosen? Die Geschichte der Schweizer Konjunkturbeobachtung zeigt, dass die Bestimmung der Wirtschaftslage nicht primär den Zweck verfolgte, die Zukunft vorauszusagen. Vielmehr strebte sie eine Objektivierung der Konjunkturmeinung an. Im Wesentlichen bildete die Konjunkturbeobachtung aber eine Streitpraxis, bei welcher Wissenschaft, Politik und der Staat um die Deutungshoheit über die wirtschaftlichen Verhältnisse und ihre Handhabe rangen.
Autorentext
Marion Ronca studierte an der Universität Zürich Wirtschaftsgeschichte, Soziologie und Politikwissenschaft. Sie schrieb ihre Dissertation im Rahmen des SNF-geförderten Sinergia-Project «Media of Exactitude». Heute arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Luzern für die Organisation der Geschichtstage sowie als freie Autorin und Lehrbeauftragte.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Im Bann der Konjunktur
- Veröffentlichung 11.06.2024
- ISBN 978-3-7965-5052-2
- Format Fester Einband
- EAN 9783796550522
- Jahr 2024
- Größe H226mm x B158mm x T26mm
- Autor Marion Ronca
- Untertitel Entstehung und Institutionalisierung der Konjunkturbeobachtung in der Schweiz, 19321980
- Genre Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 304
- Herausgeber Schwabe Verlag Basel
- Gewicht 572g
- GTIN 09783796550522