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Inseln der Ökonomie
Details
Der Band bietet eine kritische kulturhistorische Perspektive auf die Entstehung der ökonomischen Theorie. Es wird gezeigt, dass Vorstellungen und Darstellungen von kleinen, natürlichen, abgelegenen Inseln die Wirtschaftswissenschaften von Anbeginn geprägt haben. Die analysierten Inselvorstellungen werden als kulturell konstruierter Mythos im Sinne Roland Barthes' behandelt. Diese Vorstellungen hatten und haben bedeutende Konsequenzen für Denken und Handeln in Ökonomie und Politik. Das Buch demonstriert dies exemplarisch anhand des Romans Robinson Crusoe und dessen Rezeption durch Rousseau sowie anhand der klassischen Wirtschaftstheorien von Joseph Townsend, Thomas Robert Malthus und Johann Heinrich von Thünen.
Autorentext
Lukas Helbich ist Doktorand am International Graduate Centre for the Study of Culture und am International PhD Programme Literary and Cultural Studies an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Inhalt
Barthes' Mythologie.- Die Möglichkeit einer Inseln, die Möglichkeiten von Inseln.- Schiffbruch mit Zuschreibungen. Zur Konfiguration der ökonomischen Robinson-Crusoe-Welt.- Selkirks Insel, Robinsons Insel, Townsends Insel.- Die Geburt des Bevölkerungsgesetzes aus den Geist der Insel. Zu den Grenzen von Mathus' Populationsökonomik.- Johann Heinrich von Thünens "Isolierter Staat".- Rückblick auf Mythen, Ausblicke auf Gegenmythen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658294243
- Sprache Deutsch
- Auflage 20001 A. 1. Auflage 2020
- Größe H240mm x B168mm x T8mm
- Jahr 2020
- EAN 9783658294243
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-29424-3
- Veröffentlichung 27.05.2020
- Titel Inseln der Ökonomie
- Autor Lukas Helbich
- Untertitel Zum Inselmythos der klassischen Ökonomik
- Gewicht 242g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 117
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen