Insolvenzantragstellung wegen drohender Zahlungsunfähigkeit ein geeignetes Instrument zur Ermöglichung einer frühzeitigen Sanierung?

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Untersucht wird unter Berücksichtigung der Neuerungen durch das SanInsFoG, ob die mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit i. S. d. 18 InsO verbundenen rechtspolitischen Ziele erreicht wurden. Der Autor stellt fest, dass kaum geeignete Anreize zur Förderung einer Verfahrenseinleitung vorhanden sind und der Gesetzgeber das verfolgte Ziel verfehlt.


Autorentext

Sebastian Knapp studierte Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und absolvierte das Rechtsreferendariat am Landgericht Limburg/Lahn. Seine Promotion erfolgte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Herr Knapp berät als Rechtsanwalt in internationalen Sozietäten seit 2012 Unternehmen, Geschäftsleiter, Gläubiger und Investoren im Zusammenhang mit gerichtlichen und außergerichtlichen Restrukturierungen.


Klappentext

Der Autor untersucht unter Berücksichtigung der Neuerungen durch das SanInsFoG, ob die mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit i. S. d. § 18 InsO verbundenen rechtspolitischen Ziele des Gesetzgebers erreicht wurden.

Dabei nimmt er zu bisher wenig beachteten Rechtsfragen im Zusammenhang mit den Eröffnungsgründen nach §§ 17 ff. InsO Stellung, entwickelt eine eigene Prüfungssystematik für den Tatbestand des § 18 InsO und unterbreitet einen Reformvorschlag zur Ablösung des § 19 InsO. Er beleuchtet die bestehenden Anreize für eine frühzeitige Verfahrenseinleitung mit Fokus auf die gesetzlichen Sanierungsinstrumente sowie die Konkurrenzsituation zum StaRUG und unterbreitet für klärungsbedürftige Einzelfragen Lösungsvorschläge.

Der Autor stellt fest, dass de lege lata kaum geeignete Anreize zur Förderung einer Verfahrenseinleitung bereits bei drohender Zahlungsunfähigkeit vorhanden sind und der Gesetzgeber daher das mit § 18 InsO verfolgte Ziel nach wie vor verfehlt. Anschließend präsentiert er konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des geltenden Rechts de lege ferenda.


Inhalt

Tabellenverzeichnis - Abkürzungsverzeichnis - Einleitung - Entstehungshistorie des § 18 InsO - Normzweck - rechtspolitische Ziele des Gesetzgebers - Der Tatbestand der drohenden Zahlungsunfähigkeit gemäß § 18 InsO - Ausgewählte Maßnahmen zur Vermeidung oder Beseitigung einer drohenden Zahlungsunfähigkeit - Abgrenzung zu dem Insolvenzeröffnungsgrund der Überschuldung gemäß § 19 InsO und Auswirkungen auf den Anwendungsbereich des § 18 InsO - Die drohendende Zahlungsunfähigkeit als Eröffnungsgrund i. S. d. § 16 InsO - Fakultative Insolvenzantragstellung bei drohender Zahlungsunfähigkeit - Die Berechtigung zur Stellung eines Insolvenzantrags im Stadium der drohenden Zahlungsunfähigkeit - Erreichung der mit § 18 InsO verfolgten rechtspolitischen Ziele des Gesetzgebers - Entwicklung von Gestaltungsanregungen für die Legislative - Zusammenfassung in Thesen - Literaturverzeichnis

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783631873540
    • Auflage 22001 A. 1. Auflage
    • Editor Michael Stöber
    • Sprache Deutsch
    • Genre Recht
    • Größe H216mm x B153mm x T34mm
    • Jahr 2022
    • EAN 9783631873540
    • Format Fester Einband
    • ISBN 978-3-631-87354-0
    • Titel Insolvenzantragstellung wegen drohender Zahlungsunfähigkeit ein geeignetes Instrument zur Ermöglichung einer frühzeitigen Sanierung?
    • Autor Sebastian Knapp
    • Gewicht 830g
    • Herausgeber Peter Lang
    • Anzahl Seiten 562
    • Lesemotiv Verstehen

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