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Italienische Literatur im Spannungsfeld von Norm und Hybridität
Details
Norm und Hybridität stehen für zwei Zeitalter. Bis zum 18. Jh. war die Literatur an normativen Regelpoetiken ausgerichtet. Das Aufkommen der Genieästhetik in der Romantik bricht mit dieser Tradition. So will es die Literaturgeschichte. Aber die die damit suggerierte Teleologie geht nicht auf. Das zeigen die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes.
Traditionell gelten die Begriffe Norm und Hybridität in der Literaturwissenschaft als Gegensatzpaar: Normen, wie sie seit der Antike und bis in die Frühe Neuzeit in Regelpoetiken festgehalten oder anderweitig definiert sind, werden im historischen Prozess mittels Hybridisierungen auf verschiedenen Ebenen aufgeweicht oder gebrochen, so dass sich die Hybridität spätestens in der Epoche der Romantik als neue Norm durchsetzt. Dagegen zeigen die hier versammelten Studien, dass sich die italienische Literatur einer solch eindeutigen Zuordnung entzieht. Es zeichnet sich ein von intrikaten Graduierungen und entsprechenden Aushandlungsprozessen geprägtes Spannungsfeld ab, das auf die grundsätzliche Übergänglichkeit der literarischen Rede weist: Sie ist stets unterwegs zu dem, was sie meint.
Autorentext
Barbara Kuhn ist Professorin für Italienische und Französische Literaturwissenschaft und Inhaberin des Lehrstuhls für Romanische Literaturwissenschaft I an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Dietrich Scholler ist Professor für Italienische und Französische Literaturwissenschaft am Romanischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Klappentext
Traditionell gelten die Begriffe Norm und Hybridität in der Literaturwissenschaft als Gegensatzpaar: Normen, wie sie seit der Antike und bis in die Frühe Neuzeit in Regelpoetiken festgehalten oder anderweitig definiert sind, werden im historischen Prozess mittels Hybridisierungen auf verschiedenen Ebenen aufgeweicht oder gebrochen, so dass sich die Hybridität spätestens in der Epoche der Romantik als neue Norm durchsetzt. Dagegen zeigen die hier versammelten Studien, dass sich die italienische Literatur einer solch eindeutigen Zuordnung entzieht. Es zeichnet sich ein von intrikaten Graduierungen und entsprechenden Aushandlungsprozessen geprägtes Spannungsfeld ab, das auf die grundsätzliche Übergänglichkeit der literarischen Rede weist: Sie ist stets unterwegs zu dem, was sie meint.
Inhalt
Norm Hybridität Ästhetik Regelpoetik Autonomie Genie Dichotomie Third Space Normierung Normverstoß Transformation Verschmelzung Amalgamierung Rennaissance Barock Realismus Avantgarde Modern Postmoderne Postkolonialismus Interkulturalität Migration
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch, Italienisch
- Editor Barbara Kuhn, Dietrich Scholler
- Titel Italienische Literatur im Spannungsfeld von Norm und Hybridität
- Veröffentlichung 21.01.2021
- ISBN 978-3-631-82911-0
- Format Fester Einband
- EAN 9783631829110
- Jahr 2021
- Größe H216mm x B153mm x T22mm
- Untertitel Übergänge Graduierungen Aushandlungen
- Gewicht 520g
- Auflage 21001 A. 1. Auflage
- Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 314
- Herausgeber Peter Lang
- GTIN 09783631829110