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Jeder Krüppel ein Superheld
Details
Warum Krüppel «Krüppel» sagen dürfen,alle anderen aber unter keinen Umständen. Und warum Behinderung ein Grund zum Stolz ist: Siebzehn Jahre nach seinem erfolgreichen Erinnerungsroman «Der beste Tänzer» über sein Leben mit Spinaler Muskelatrophie (SMA III) unternimmt Christoph Keller eine ebenso unorthodoxe wie provokative Befragung dessen, was es im 21. Jahrhundert bedeutet, ein Mensch mit körperlicher Behinderung zu sein. Was es bedeutet, den Alltag zu bewältigen, zu lieben, zu schreiben, zu reisen (oder eben nicht), wenn man nicht wie die anderen ist. Wie man auf der Sitzfläche von der Grösse eines A4-Blattes in ein Flugzeug kommt. Wie es sich anfühlt, wenn man im Museum für eine Strecke, die in ein paar Minuten zurückzulegen wäre, fünfzig braucht. Warum man im Gorillagehege in einem Zoo ein Rollstuhlschild am Rollstuhl tragen muss, damit klar ist, dass man in einem Rollstuhl unterwegs ist. Angelegt als Collage verschiedenster Texte und einer Kafkas «Verwandlung» widersprechenden, erschreckend komischen Erzählung,ruft «Jeder Krüppel ein Superheld» zu Mitgefühl und Empörung auf und zeigt auf berührende Weise, wie auch mit einer Behinderung ein volles Leben gelebt werden kann, wenn man akzeptiert, dass die Diagnose «Leben» heisst.
Autorentext
Christoph Keller, 1963 in St. Gallen geboren, ist der Autor zahlreicher preisgekrönter Romane, unter anderm «Gulp» und «Ich hätte das Land gern flach», sowie Herausgeber von Anthologien russischer Erzählungen. Sein Theaterstück «Ballerina» wurde 2004 anlässlich einer Woche, die seinem Schaffen gewidmet war, in Bregenz uraufgeführt. Zuletzt erschien von ihm im Limmat Verlag der Roman «Der Boden unter den Füßen». Christoph Keller lebt in St.Gallen.
Klappentext
Warum Krüppel 'Krüppel' sagen dürfen,alle anderen aber unter keinen Umständen. Und warum Behinderung ein Grund zum Stolz ist: Siebzehn Jahre nach seinem erfolgreichen Erinnerungsroman 'Der beste Tänzer' über sein Leben mit Spinaler Muskelatrophie (SMA III) unternimmt Christoph Keller eine ebenso unorthodoxe wie provokative Befragung dessen, was es im 21. Jahrhundert bedeutet, ein Mensch mit körperlicher Behinderung zu sein. Was es bedeutet, den Alltag zu bewältigen, zu lieben, zu schreiben, zu reisen (oder eben nicht), wenn man nicht wie die anderen ist. Wie man auf der Sitzfläche von der Grösse eines A4-Blattes in ein Flugzeug kommt. Wie es sich anfühlt, wenn man im Museum für eine Strecke, die in ein paar Minuten zurückzulegen wäre, fünfzig braucht. Warum man im Gorillagehege in einem Zoo ein Rollstuhlschild am Rollstuhl tragen muss, damit klar ist, dass man in einem Rollstuhl unterwegs ist. Angelegt als Collage verschiedenster Texte und einer Kafkas 'Verwandlung' widersprechenden, erschreckend komischen Erzählung,ruft 'Jeder Krüppel ein Superheld' zu Mitgefühl und Empörung auf und zeigt auf berührende Weise, wie auch mit einer Behinderung ein volles Leben gelebt werden kann, wenn man akzeptiert, dass die Diagnose 'Leben' heisst.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Autor Christoph Keller
- Titel Jeder Krüppel ein Superheld
- Veröffentlichung 31.08.2020
- ISBN 978-3-03926-003-4
- Format Fester Einband
- EAN 9783039260034
- Jahr 2020
- Größe H190mm x B120mm x T22mm
- Untertitel Splitter aus dem Leben in der Exklusion
- Gewicht 300g
- Übersetzer Florian Vetsch
- Auflage 1. A.
- Genre Romanhafte Biografien
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Anzahl Seiten 220
- Herausgeber Limmat Verlag
- GTIN 09783039260034