Johann Beer- Schriftsteller, Komponist und Hofbeamter- 1655-1700

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Details

Der Band enthält die Beiträge zum ersten wissenschaftlichen Symposium über Leben, Schriften und Kompositionen Johann Beers (1655-1700), das aus Anlass von dessen 300. Todestag in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) stattfand. Ziel der internationalen und interdisziplinären Veranstaltung war, grundlegende Wesenszüge des Schriftstellers, des Komponisten und des Hofbeamten darzulegen und das regionale und lokale Umfeld seines Lebens- und Wirkungsraums vorzustellen. Die vorliegenden Beiträge enthalten wichtige und moderne Vorschläge zu einem neuen Beer-Verständnis. Der Band liefert der literarhistorischen Forschung nachhaltige neue Impulse für den Umgang mit Texten des 17. Jahrhunderts.

Autorentext

Die Herausgeber: Herausgeber des Bandes sind die wissenschaftlichen Leiter des Symposiums, Prof. Dr. Ferdinand van Ingen (Amsterdam) und Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Gert Roloff (Berlin), die gemeinsam auch die Wissenschaftliche Ausgabe der Sämtlichen Werke Johann Beers (Verlag Peter Lang, Bern) betreuen.


Zusammenfassung
«... on trouvera rassemblées ici les données les plus complètes sur un auteur auquel la recherche désormais porte une attention croissante. Un titre à recommander absolument, un outil indispensable à toute bibliothèque universitaire digne de ce nom.» (Études Germaniques)
«Der vorliegende Sammelband darf ohne Übertreibung als Meilenstein der Beer-Forschung und zugleich als eminent wichtiger Beitrag zur Kulturgeschichte der frühen Neuzeit bezeichnet werden.» (Ralf Georg Bogner, Simpliciana)

Inhalt
Aus dem Inhalt: Klaus Garber: Kulturelle Räume und präsentimentale Mentalität. Richard Alewyns Werk über Johann Beer und den Roman des 17. Jahrhunderts Peter-Michael Hahn: Dynastische Legitimation und höfische Pracht - Strategie und Verhalten der Herzöge von Sachsen-Weißenfels Mathias Tullner: Sächsische Herrschaften an Mittelelbe und unterer Saale in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und ihre Stellung in der Landesgeschichte Sachsen-Anhalts Martin Bircher: Johann Beer am Hof des Wohlgeratenen Maik Reichel: Das Herzogtum Sachsen-Weißenfels im 17. Jahrhundert Guillaume van Gemert: Johann Beer und die geistliche Literatur. Beobachtungen zum Stellenwert des geistlichen Moments in den autobiographischen Aufzeichnungen und in einigen in der pikaresken Tradition stehenden Erzählwerken Andreas Solbach: Unehrlichkeit: Spuren einer sozialhistorischen Kategorie in Texten Johann Beers Dietz-Rüdiger Moser: Augustinisches Denken in Johann Beers «Bestia Civitatis» (1681) Manfred Kremer: Die ambivalente Verwendung der Transgression in Beers satirischen Erzählstrategien Lynne Tatlock: Musicus vexatus: Überlegungen zu Müßiggang und 'Profession' bei Johann Beer Hellmut Thomke: Musikerfiguren und musikantisches Erzählen in Johann Beers Romanen Eric Achermann: Zahl und Ohr. Musiktheorie und musikalisches Urteil bei Johann Beer Torsten Fuchs: Überlegungen zur Quellensituation der Instrumentalkompositionen von Johann Beer - einem kritischen Musicus an der Saale Rainer Bayreuther: Der Streit zwischen Beer und Vockerodt. Zur Physiognomie der Musikauffassung im Spannungsfeld von pietistischer Kunstkritik und antipietistischer Polemik Michael Heinemann: Die Würde der Musik. Zur Auseinandersetzung zwischen Johann Beer und Wolfgang Caspar Printz Peter Rusterholz: Scherz und Ernst bei Grimmelshausen und Johann Beer. Zur Typologie der Moralisation Knut Kiesant: Das Reise-Motiv in den Romanen Johann Beers - «Das Narrenspital» und «Jucundi Jucundissimi Wunderliche Lebensbeschreibung» James Hardin: Überlegungen zu englischen Übersetzungen deutscher Barockromane: Grimmelshausen und Beer Rosmarie Zeller: Beers «Rittergeschichten», der Amadis und die Volksbücher. Zur Unterhaltungsliteratur des 17. Jahrhunderts Stefan Trappen: Jugendtorheit, Brötchenarbeit, Heilsbemühung. Erzählmotivationen und ihre sozialgeschichtliche Fundierung beim niederen Roman von Beer, Dürer, Grimmelshausen, Reuter und Riemer Andrea Wicke: Beer und die Bestseller: Historische und literaturtheoretische Überlegungen zu den Politischen Romanen Barbara Becker-Cantarino: Johann Beers Weiber-Hächel und die Tradition der Ehe- und Frauensatire Manfred Beetz: Johann Beers deutsche und lateinische Epigramme Ulrich Breuer: Herz und Kleid. Melancholie der Kommunikation in Johann Beers Romandilogie Franz M. Eybl: Unbeachtete Modelle für Beers Schreiben Andreas Keller: «Confuse» oder «artige» Ordnung? Zum Spannungsverhältnis von forensischer Disposition und adressatenorientierter Dissimulation der oratorischen Kunst bei Johann Beer am Beispiel der Weiber-Hächel (1680) Helga Meise: «Eodem haben mir ihr Durchl. befohlen das Diarium in Verse zu bringen ...» - Literarisches Verfahren und Selbstdarstellung in Johann Beers autobiographischen Aufzeichnungen Dieter Breuer: Johann Beers einstürzende Theater Irmgard Wirtz: Mausköpf, Fuchsschwänz und Bärenhäuter - Schimpfreden und Picarofiguren in Johann Beers Romanen Klaus Petermayr: Johann Beers Beziehungen zu Lambach und Salzburg.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Ferdinand van Ingen, Hans-Gert Roloff
    • Titel Johann Beer- Schriftsteller, Komponist und Hofbeamter- 1655-1700
    • Veröffentlichung 19.11.2003
    • ISBN 978-3-03910-229-7
    • Format Kartonierter Einband
    • EAN 9783039102297
    • Jahr 2003
    • Größe H220mm x B150mm x T35mm
    • Untertitel Beiträge zum Internationalen Beer-Symposion in Weißenfels, Oktober 2000
    • Gewicht 876g
    • Auflage 03001 A. 1. Auflage
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 648
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783039102297

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