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Karl Barth Gesamtausgabe
Details
Schon 1931 bemerkte Dietrich Bonhoeffer über Barths freie Rede im Gespräch: 'Es ist da eine Offenheit und eine Bereitschaft für den Einwand, der auch auf die Sache zielen soll, und dabei eine derartige Konzentration und ein ungestümes Drängen auf die Sache, der zuliebe man stolz oder bescheiden, rechthaberisch oder völlig unsicher reden kann.' Besonders in seinem letzten Lebensjahrzehnt hat der Basler Theologe die Gattung des freien Gesprächs geschätzt und mit mannigfachen Gesprächspartnern praktiziert, sei es in Form von Diskussionen mit verschiedenen Gruppen, sei es in Gestalt von 'Fragebeantwortungen' und Interviews. Interessant sind die Gespräche mit Vertretern der Gemeinschaftsbewegung: mit Pietisten, Methodisten und Herrnhutern, die Diskussionen und Interviews in den USA. Eine spezielle Perle ist das Gespräch mit evangelischen Buchhändlern über 'Möglichkeiten der Kirche im totalen Staat' und über 'das Alter'. Karl Barth wird in diesen Gesprächen noch unmittelbarer und lebendiger präsent als in seinen Büchern. Herausgefordert durch Fragen und Gegenvoten, äußert er sich zu Themen des Glaubens und des Christenlebens, zu theologischen Problemen, zu aktuellen Vorgängen in Kirche und Politik, zu seinem Lebensweg und Werk. Das alles mit Freude an der Sache und in einer so eingängigen Sprache, daß die Texte nicht nur theologischen Kennern neue Einblicke vermitteln, sondern auch sogenannte 'Laien' zum Mitgehen und Nachdenken beflügeln.
Autorentext
Eberhard Busch, Jahrgang 1937, studierte Theologie und war von 1965 bis 1968 als Assistent von Karl Barth tätig. Später arbeitete er als Pfarrer in Uerkheim, Aargau, und als Professor für Reformierte Theologie in Göttingen. Karl Barth (18861968) studierte Theologie in Bern, Berlin, Tübingen, Marburg und war von 1909 bis 1921 Pfarrer in Genf und Safenwil. Mit seiner Auslegung des Römerbriefes (1919, 1922) begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie. Dieses radikale Buch trug ihm einen Ruf als Honorarprofessor nach Göttingen ein, später wurde er Ordinarius in Münster und Bonn. Er war Mitherausgeber von 'Zwischen den Zeiten' (19231933), der Zeitschrift der 'Dialektischen Theologie'. Karl Barth war der Autor der 'Barmer Theologischen Erklärung' und Kopf des Widerstands gegen die 'Gleichschaltung' der Kirchen durch den Nationalsozialismus. 1935 wurde Barth von der Bonner Universität wegen Verweigerung des bedingungslosen Führereids entlassen. Er bekam sofort eine Professur in Basel, blieb aber mit der Bekennenden Kirche in enger Verbindung. Sein Hauptwerk, 'Die Kirchliche Dogmatik', ist die bedeutendste systematisch-theologische Leistung des 20. Jahrhunderts.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Abt. IV: Gespräche 1964-1968
- Autor Karl Barth
- Titel Karl Barth Gesamtausgabe
- Veröffentlichung 31.01.1997
- ISBN 978-3-290-17136-0
- Format Fester Einband
- EAN 9783290171360
- Jahr 1997
- Größe H200mm x B125mm
- Gewicht 763g
- Herausgeber TVZ Theologischer Verlag
- Editor Eberhard Busch
- Auflage 1997
- Genre Christentum
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 646
- GTIN 09783290171360