Kategoriale Kritik
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Bis heute ist ungeklärt, was Kategorien im marxschen Sinne eigentlich sind und welche methodische Funktion sie besitzen, und das, obwohl Marx seine Methode selbst als eine »Kritik der ökonomischen Kategorien« bezeichnet hat. Franz Heilgendorff schließt diese Lücke. Vor dem Hintergrund einer Re-Interpretation des marxschen »Kapitals« zeigt er, dass bereits die Verwissenschaftlichung der Metaphysik bei Hegel eine Form der Kategorienkritik ist. Nicht nur die erkenntnistheoretischen Elemente einer Theorie, die für sich beansprucht, die Wirklichkeit zu revolutionieren, werden so freigelegt. Nachvollziehbar wird die Transformation von Philosophie in Gesellschaftskritik oder, wie Marx es nannte, das »Rationelle« an Hegels dialektischer Methode. Marx' Verständnis von Dialektik, so Heiligendorff, zeichnet sich durch das Verhältnis von Begriff und Kategorie aus. Im Zentrum kategorialer Kritik steht demnach die Frage nach der Konstitution von Gesellschaft und ihrer gedanklichen Reproduktion einer Denkform, die Wissenschaft, Ideologiekritik und jene in Marx' »Thesen zu Feuerbach« angemahnte praktisch-kritische Tätigkeit in sich vereint.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783320024116
- Sprache Deutsch
- Genre 19. Jahrhundert
- Lesemotiv Verstehen
- Größe H213mm x B152mm x T27mm
- Jahr 2023
- EAN 9783320024116
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-320-02411-6
- Veröffentlichung 12.12.2023
- Titel Kategoriale Kritik
- Autor Franz Heilgendorff
- Untertitel Zur Bedeutung von Kategorie und Begriff in der dialektischen Methode bei Marx
- Gewicht 463g
- Herausgeber Dietz Verlag Berlin GmbH
- Anzahl Seiten 288
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