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Kein Recht auf Faulheit
Details
Die Hartz-Gesetze sind ein Wendepunkt für die SPD: In kurzer Zeit wurde ein politisches Programm durchgesetzt, das in Kontrast zu den Ansichten vieler Parteigänger stand. Matthias Kaufmann untersucht die öffentlichen Debatten der ersten Legislaturperiode der Regierung Gerhard Schröders von 1998 bis 2002, jener Zeit, die Schröders Agenda 2010 und auch der Verabschiedung der Hartz-Gesetze voranging. Er geht der Frage nach, welches Bild von den Arbeitslosen gezeichnet wurde und welche Konsequenzen daraus folgten. In zehn Fallstudien entsteht ein präzises Bild der Strategien, mit denen die Regierungs-SPD die Erwerbslosen zu Sündenböcken machte, die Schleifung sozialer Arrangements als alternativlos darstellte und den Schlüsselbegriff der Solidarität aushöhlte zu Lasten von Erwerbslosen wie Arbeitnehmern.
Autorentext
Matthias Kaufmann ist Redakteur bei SPIEGEL-ONLINE im Ressort KarriereSPIEGEL. Sein Schwerpunkt liegt auf Themen rund um Arbeitsmarkt und Arbeitssoziologie.
Inhalt
Politik in der Mediendemokratie.- Debattenanalyse zwischen Diskursanalyse und Wissenssoziologie.- Menschenbild und arbeitsmarktpolitische Ausrichtung der SPD.- Faule und rationale Arbeitslose, diskriminiert und ohne Mitsprache in der eigenen Sache.- Fördern, Fordern und das Sparen an den Erwerbslosen.- Abschied vom Sozialstaatskonsens.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658020842
- Sprache Deutsch
- Auflage 2013
- Größe H210mm x B148mm x T19mm
- Jahr 2013
- EAN 9783658020842
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-02084-2
- Veröffentlichung 26.06.2013
- Titel Kein Recht auf Faulheit
- Autor Matthias Kaufmann
- Untertitel Das Bild von Erwerbslosen in der Debatte um die Hartz-Reformen
- Gewicht 436g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden
- Anzahl Seiten 319
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen