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Kinder griechischer Bürgerkriegsflüchtlinge in der DDR
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Details
1.300 Markos- oder Partisanen-Kinder kamen 1949 und 1950 nach Radebeul bei Dresden. Die Bürgerkriegsflüchtlinge erhielten in der DDR eine sozialistische Erziehung sowie eine Schul- und Berufsausbildung. Danach sollten sie nach Griechenland zurückkehren. Doch mit dem Vorwurf der Knabenlese (Paidomázoma) zum Zwecke der kommunistischen Indoktrination hatte Griechenland allen in Osteuropa lebenden Emigranten die Staatsbürgerschaft aberkannt. Es herrschte Kalter Krieg. Als Staatenlose suchten sie in der communitas eine Beheimatung in der DDR. Die Vorteile für den sozialistischen Staat lagen auf der Hand: ausgebildete Fachkräfte, Rehabilitierung nach dem Zweiten Weltkrieg und die Chance auf ein Unterlaufen der Hallstein-Doktrin. Der Sturz der griechischen Junta eröffnete die Chance auf eine Rückkehr in die Heimat. Doch viele schufen sich zunächst als Gastarbeiter in der Bundesrepublik eine finanzielle Grundlage für die Heimkehr nach Griechenland. Ihre in der DDR aufgewachsenen Kinder suchen nun ihrerseits Beheimatung, Identität und eine Zukunft.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Editor Thede Kahl
- Autor Claudia-Maria Maruschke
- Titel Kinder griechischer Bürgerkriegsflüchtlinge in der DDR
- ISBN 978-3-7329-1057-1
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783732910571
- Jahr 2024
- Größe H210mm x B148mm x T12mm
- Untertitel Beheimatung und Identität
- Gewicht 283g
- Herausgeber Frank und Timme GmbH
- Auflage 24001 A. 1. Auflage
- Genre Kulturgeschichte
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 190
- GTIN 09783732910571
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