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Kirche ohne König
Details
"There is no state church", proclaimed the Weimar Constitution, and thereby sealed the fate of the centuries-old alliance between throne and altar. Horst Dreier goes in search of the origin and lasting significance of this key norm of religious constitutional law by tracing the conflict-laden path that led to "Church without King".
Der Sturz der Monarchien in der deutschen Novemberrevolution 1918 besiegelte auch das Schicksal des jahrhundertealten landesherrlichen Kirchenregiments. Das für den Protestantismus in Deutschland so typische Bündnis von Thron und Altar zerbrach. Obwohl es bereits im 19. Jahrhundert gewisse Verselbständigungstendenzen der evangelischen Landeskirchen gegenüber dem Staat gegeben hatte, markierte der Vorgang eine bis dahin kaum für vorstellbar gehaltene Zäsur. Horst Dreier beleuchtet sowohl die Vorgeschichte wie auch die insbesondere in Preußen turbulente Ereignisgeschichte dieses gewaltigen staatskirchenrechtlichen Umbruches. Darüber hinaus geht es um die grundsätzliche Bedeutung jener Transformation für das Verhältnis von Kirche und Staat, von Religion und Politik, die dem lapidaren Satz der Weimarer Reichsverfassung "Es besteht keine Staatskirche" eine komplexe Bedeutung verleiht.
Autorentext
ist Ordinarius für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Würzburg (seit 2020 emeritiert).
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783161596940
- Sprache Deutsch
- Auflage 1. Auflage
- Größe H183mm x B115mm x T17mm
- Jahr 2020
- EAN 9783161596940
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-16-159694-0
- Veröffentlichung 15.09.2020
- Titel Kirche ohne König
- Autor Horst Dreier
- Untertitel Das Ende des landesherrlichen Kirchenregiments ("Bündnis von Thron und Altar") 1918/19 unter besonderer Berücksichtigung Preußens und Württembergs
- Gewicht 239g
- Herausgeber Mohr Siebeck GmbH & Co. K
- Anzahl Seiten 270
- Lesemotiv Verstehen
- Genre Rechts-Lexika