Kollektive Einsamkeit

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Details

In der Tauwetterperiode der 1960er Jahre publizierte Jana erná die Kurzgeschichtensammlung "Es waren nicht meine Kinder" über unaussprechliche Erinnerungen und offene Wunden nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die Novelle "Heldentum ist Pflicht" über die Bestrebungen verschiedener Charaktere, mit dem Stalinismus klarzukommen. Diese Prosaarbeiten Jana ernás sind heute besonders aktuell, und das nicht nur deshalb, weil sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal jährt. erná beschreibt eine Gesellschaft, die mit aktivistischer Begeisterung und in Angst die gerade erst wiedergewonnene Demokratie demontiert. Und sie beschreibt das Schweigen der Opfer unvorstellbarer nationalsozialistischer Grausamkeit, die sich mal mehr, mal weniger mit unvermeidlichen Gedanken an Rache befassen.

Autorentext
Als Honza Krejcarová machte sie sich ab den späten 1940er Jahren in der tschechischen Untergrundszene einen Namen. Als Jana erná publizierte sie in der Tauwetterperiode der 1960er Jahre in offiziellen Verlagen. Jana erná (19281981) war ihr die Avantgarde der Zwischenkriegszeit in die Wiege gelegt, was durchaus folgenschwer war. Ihre Mutter, die Journalistin Milena Jesenská, wurde 1944 im KZ Ravensbrück ermordet, ihr geschiedener Vater, der Architekt Jaromír Krejcar, lebte im englischen Exil. Karel Teige, der Theoretiker des tschechischen Surrealismus, war ernás Patenonkel und starb an einem Herzinfarkt vor einer Hausdurchsuchung. Ihr erster Ehemann, der tschechisch-jüdische Autor und KZ-Überlebende Pavel Fischl (Gabriel Dagan), ist vor dem Stalinismus nach Israel geflohen. Mit ihrem außergewöhnlichen, auf surrealistischer Tradition beruhendem Stil und ihrer rohen Zärtlichkeit übte erná einen großen Einfluss auf die Prager Untergrundliteratur aus.

Klappentext

In der Tauwetterperiode der 1960er Jahre publizierte Jana Cerná die Kurzgeschichtensammlung "Es waren nicht meine Kinder" über unaussprechliche Erinnerungen und offene Wunden nach dem Zweiten Weltkrieg - sowie die Novelle "Heldentum ist Pflicht" über die Bestrebungen verschiedener Charaktere, mit dem Stalinismus klarzukommen. Diese Prosaarbeiten Jana Cernás sind heute besonders aktuell, und das nicht nur deshalb, weil sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal jährt. Cerná beschreibt eine Gesellschaft, die mit aktivistischer Begeisterung und in Angst die gerade erst wiedergewonnene Demokratie demontiert. Und sie beschreibt das Schweigen der Opfer unvorstellbarer nationalsozialistischer Grausamkeit, die sich mal mehr, mal weniger mit unvermeidlichen Gedanken an Rache befassen.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Gewicht 318g
    • Untertitel Es waren nicht meine Kinder Heldentum ist Pflicht
    • Autor Honza Krejcarová , Jana erná
    • Titel Kollektive Einsamkeit
    • Veröffentlichung 18.03.2025
    • ISBN 978-3-903124-34-9
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783903124349
    • Jahr 2025
    • Größe H186mm x B139mm x T20mm
    • Herausgeber Ketos
    • Anzahl Seiten 192
    • Übersetzer Martina Lisa
    • Genre Gegenwartsliteratur (ab 1945)
    • Lesemotiv Auseinandersetzen
    • GTIN 09783903124349

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