Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Kommunikation im Spätmittelalter
Details
Öffentlichkeit, Kommunikationsräume, Fernkommunikation, inszenierte Kommunikation und Literarisierung von Kommunikation gehören zu den Themen, mit denen sich die moderne Mediävistik immer stärker auseinandersetzt. Der vorliegende Band fragt dezidiert nach theoriebildenden, interdisziplinär erforschbaren Gemeinsamkeiten solcher Spielarten der Kommunikation. Wie wird Kommunikation im Spätmittelalter wahrgenommen, wie wird sie dargestellt? Welchen Beitrag können moderne Kommunikationstheorien zur Erforschung vergangener Kommunikationsprozesse liefern? Gibt es Orte und mediale Formen, die spezifische Kommunikation darstellen, beschreiben oder verdrängen? Wie wird über Distanz, wie in der Nähe im Mittelalter kommuniziert? Gelingt es überhaupt Kommunikation zu beschreiben? Diese und weitere Themenkomplexe werden in den teils theoriegeleiteten, teils quellennahen und grundsätzlichen Beiträgen, die allesamt von jungen Forscherinnen und Forschern stammen, intensiv diskutiert. Dabei spiegeln die vorliegenden Beiträge insgesamt die thematische Offenheit und die divergierenden Herangehensweisen an das Thema Kommunikation im Spätmittelalter wider. Die Beiträge zeigen aber auch deutlich, dass sich durchaus gemeinsame Phänomene feststellen lassen, denen das besondere Augenmerk des Bandes gilt
Autorentext
Romy Günthart, Dr. phil. studierte Germanistik, Allgemeinen Geschichte und Philosophie in Zürich, Berlin, Freiburg i. Br. und Basel; Promotion an der Universität Zürich; Seit Januar 2004 ist sie Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Ihre Forschungsgebiete sind: Deutsche Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit; Medienkultur; früher Buchdruck; Rezeptionsgeschichte; historische Leserforschung / Michael Jucker, Dr. phil. studierte Allgemeine Geschichte, Englische Literatur- und Sprachwissenschaften an der Universität Zürich und der University of York (GB); Promotion an der Universität Zürich; Seit Herbst 2004 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 573: "Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit" Teilprojekt: "Verrechtlichung der Internationalität" am Historischen Seminar der Universität Münster. Seine Forschungsgebiete sind: Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit; Kommunikationsgeschichte; Diplomatiegeschichte, Geschichte der Gewaltwahrnehmung, Bildungsgeschichte, Geschichtsschreibung im 19. Jahrhundert.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783034007221
- Genre Mittelalter-Sachbücher
- Auflage 20.10.2005
- Editor Romy Günthart, Michael Jucker
- Sprache Deutsch
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 160
- Herausgeber Chronos Verlag
- Größe H225mm x B155mm x T12mm
- Jahr 2005
- EAN 9783034007221
- Format Paperback
- ISBN 978-3-0340-0722-1
- Veröffentlichung 31.10.2005
- Titel Kommunikation im Spätmittelalter
- Untertitel Spielarten Wahrnehmungen Deutungen
- Gewicht 273g