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Können tote Tiere reden?
Details
Können tote Tiere reden? Nein, im wörtlichen Sinn natürlich nicht, und doch gelingt es, durch die Untersuchung toter Tiere Aussagen über die Art ihres Todes und über ihre Erkrankungen zu machen. Bereits vor Jahrtausenden begann der Mensch tote Tiere zu untersuchen und die dadurch erworbenen Botschaften zu interpretieren und Rückschlüsse zum Beispiel für Orakel zu ziehen. Die weitere Entwicklung zur Veterinärpathologie setzte hingegen erst im 19. und im 20. Jahrhundert intensiv ein. Es zeigte sich dabei, dass viele Erkrankungen Mensch und Tier in gleicher Weise betreffen, gegenseitig übertragen werden und von der gemeinsamen Umwelt beeinflusst werden können. Am Beispiel der Entwicklung der Veterinärpathologie in Zürich, beginnend mit der Gründung der Tierarzneischule im Jahr 1820 bis zur heutigen Vetsuisse-Fakultät an der Universität Zürich, wird gezeigt, wie man gelernt hat, tote Tiere im naturwissenschaftlichen Sinn zum Reden zu bringen. An der Entwicklung dieses Teilgebiets der Veterinärmedizin zeigt sich, welche Voraussetzungen dazu gegeben sein müssen und welche Infrastruktur sich im Laufe der Zeit als notwendig erwiesen hat. Nicht zuletzt bedarf es zu allen Zeiten gut ausgebildeter und engagierter Personen. Auch auf deren Geschichte und Engagement wird eingegangen.
Autorentext
Andreas Pospischil, Tierarzt mit Spezialausbildung in Veterinärpathologie, emeritierter Professor für Veterinärpathologie der Universität Zürich und von 1987 bis 2013 Direktor des gleichnamigen Instituts.
Klappentext
Können tote Tiere reden? - Nein, im wörtlichen Sinn natürlich nicht, und doch gelingt es, durch die Untersuchung toter Tiere Aussagen über die Art ihres Todes und über ihre Erkrankungen zu machen. Bereits vor Jahrtausenden begann der Mensch tote Tiere zu untersuchen und die dadurch erworbenen Botschaften zu interpretieren und Rückschlüsse zum Beispiel für Orakel zu ziehen. Die weitere Entwicklung zur Veterinärpathologie setzte hingegen erst im 19. und im 20. Jahrhundert intensiv ein. Es zeigte sich dabei, dass viele Erkrankungen Mensch und Tier in gleicher Weise betreffen, gegenseitig übertragen werden und von der gemeinsamen Umwelt beeinflusst werden können. Am Beispiel der Entwicklung der Veterinärpathologie in Zürich, beginnend mit der Gründung der Tierarzneischule im Jahr 1820 bis zur heutigen Vetsuisse-Fakultät an der Universität Zürich, wird gezeigt, wie man gelernt hat, tote Tiere im naturwissenschaftlichen Sinn zum Reden zu bringen. An der Entwicklung dieses Teilgebiets der Veterinärmedizin zeigt sich, welche Voraussetzungen dazu gegeben sein müssen und welche Infrastruktur sich im Laufe der Zeit als notwendig erwiesen hat. Nicht zuletzt bedarf es zu allen Zeiten gut ausgebildeter und engagierter Personen. Auch auf deren Geschichte und Engagement wird eingegangen.
Inhalt
Einleitung
Prolog
Geschichte der Veterinärpathologie bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts
Die ersten Jahrzehnte der Tierarzneischule
Die Ära von Hans Rudolf Zangger und Erwin Zschokke
Die Ära Walter Frei am veterinär-pathologischen Institut an der Veterinär-medizinischen Fakultät der Universität Zürich
Das Institut für Veterinär-Pathologie unter der Leitung von Hugo Stünzi
Das Institut für Veterinärpathologie unter der Leitung von Andreas Pospischil
Veterinär-pathologische Untersuchungen und Forschung an der Tierarzneischule am Veterinär-pathologischen Institut bzw. Institut für Veterinärpathologie in Zürich
Epilog
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783034014465
- Sprache Deutsch
- Genre Veterinärmedizin
- Lesemotiv Verstehen
- Größe H225mm x B155mm x T25mm
- Jahr 2018
- EAN 9783034014465
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-0340-1446-5
- Veröffentlichung 27.04.2018
- Titel Können tote Tiere reden?
- Autor Andreas Pospischil
- Untertitel Geschichte der Veterinärpathologie und ihre Entwicklung in Zürich (18202013)
- Gewicht 620g
- Herausgeber Chronos Verlag
- Anzahl Seiten 252