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Kosmopolitismus in der Praxis
Details
Kann Weltbürgertum mehr sein als eine Utopie? Dem Staatsrechtler Carl Schmitt zufolge nicht: Kosmopolitismus löse sich in Luft auf, sobald man versuche, ihn in die Praxis umzusetzen; es handele sich um eine Weltsicht, die entpolitisiere. Doch in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, in den Jahren von 1919 bis 1939, gab es Projekte, in denen Kosmopolitismus ernst genommen und anzuwenden versucht wurde. Ein Vorhaben, das viele Fragen aufwarf: Wie führt man eine gemeinsame Sprache ein, die es der Menschheit ermöglicht, zu einer Einheit zusammenzufinden? Lassen sich Kinder und Jugendliche zu Weltbürgern erziehen? Wie soll eine künftige Weltregierung die Loyalität ihrer Beamten gewinnen, wenn diese gleichzeitig ihren Herkunftsländern verpflichtet sind? Malte König untersucht die Handlungswirksamkeit kosmopolitischen Gedankenguts in der europäischen Politik der Zwischenkriegszeit. Nicht die Utopien stehen im Zentrum, sondern die konkrete Umsetzung des Kosmopolitismus in den Feldern Kommunikation, Erziehung, gelebte Weltgemeinschaft, Menschenrechte und Völkerbund.
Autorentext
PD Dr. Malte König ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, Abteilung Auswärtiges Amt, Berlin.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Kosmopolitismus in der Praxis
- Veröffentlichung 16.10.2025
- ISBN 978-3-593-52132-9
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783593521329
- Jahr 2025
- Größe H230mm x B150mm x T19mm
- Autor Malte König
- Untertitel Weltbürgertum auf dem Prüfstein des Handelns (19191939)
- Gewicht 439g
- Auflage 1. A.
- Genre 20. Jahrhundert (bis 1945)
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 290
- Herausgeber Campus Verlag GmbH
- GTIN 09783593521329