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Kultur und Praxis der Wahlen
Details
Was ist eigentlich der Sinn und Zweck des Wählens? Warum gelten Wahlen seit dem 20. Jahrhundert für nahezu alle Staaten als unverzichtbar? Um die Erfolgsgeschichte und die variierenden Bedeutungen von Wahlen zu verstehen, gilt es, die historische Dimension zu berücksichtigen und mit einem anthropologisch interessierten Blick neue Fragen zu stellen. Diese Neue Wahlgeschichte lässt den scheinbar so selbstverständlichen Gegenstand Wahlen erklärungsbedürftig erscheinen. Sie fragt nach Praktiken, Materialität, Ideen und Diskursen, um die Funktionen politischer Wahlen in verschiedenen historischen und politischen Kontexten von Europa über Nordamerika bis hin nach Lateinamerika zu ergründen. Da das Interesse dem Massenwahlrecht als Grundlage moderner Demokratien gilt, richtet sich der Fokus auf das 19. und 20. Jahrhundert.
Autorentext
PD Dr. Hedwig Richter ist Historikerin am Hamburger Institut für Sozialforschung.
Prof. Dr. Hubertus Buchstein ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Greifswald.
Inhalt
Demokratie.- Politik.- Staatlichkeit.- Legitimität, Legitimation.- Wahlen als Disziplinierungsinstrument.- Emotionen und Rationalität.- Gewalt.- Postdemokratie.- Ordnung und Bürokratie der Wahlen.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658160975
- Genre Politische Ideengeschichte & Theorien
- Editor Hedwig Richter, Hubertus Buchstein
- Sprache Deutsch
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 358
- Größe H210mm x B148mm x T20mm
- Jahr 2016
- EAN 9783658160975
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-16097-5
- Veröffentlichung 06.12.2016
- Titel Kultur und Praxis der Wahlen
- Untertitel Eine Geschichte der modernen Demokratie
- Gewicht 471g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden