Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Kulturelle Erinnerung im jüdisch-amerikanischen Roman der Gegenwart
Details
Die Selbstverständlichkeit, mit der heute Begriffe wie Erinnerung, Identität, kollektives Gedächtnis und Geschichte im selben Atemzug genannt werden, beruht nicht zuletzt auf einer gewaltigen Zäsur in der Mitte des 20. Jahrhunderts: dem Holocaust. Eng damit verbunden ist das von zahlreichen Überlebenden postulierte Darstellungsverbot des Holocaust mit der Begründung, etwas so Schreckliches und ultimativ Grausames könne niemals in angemessene Worte gefasst, geschweige denn von Nicht-Betroffenen wirklich verstanden werden. Dem steht jedoch die kulturbedingte Notwendigkeit des Erinnerns gegenüber, damit nicht nur die direkt nachgeborenen Generationen, sondern auch die in fernerer Zukunft lebenden Nachkommen von Opfern, Tätern und Zeitgenossen aus diesem historischen Ereignis ihre Lehren ziehen und seine Relevanz im Gedächtnis behalten können. Die Arten der Darstellung und die hierfür gewählten Medien sind zahlreich und verfolgen unterschiedlichste Zwecke. Populäre Literatur nimmt hierbei einen spezifischen Platz ein. Ausgehend von zwei Romanen jüdisch-amerikanischer Autoren sollen hier Rückschlüsse gezogen werden auf die Konstruktion von Identität und kultureller Erinnerung.
Autorentext
Christina Dersch, Dipl.-Kulturwirtin: Studium der Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien mit Schwerpunkt anglo-amerikanischer Kulturraum an der Universität Passau. Angestellte bei Arts & Others Communication GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Klappentext
Die Selbstverständlichkeit, mit der heute Begriffe wie Erinnerung, Identität, kollektives Gedächtnis und Geschichte im selben Atemzug genannt werden, beruht nicht zuletzt auf einer gewaltigen Zäsur in der Mitte des 20. Jahrhunderts: dem Holocaust. Eng damit verbunden ist das von zahlreichen Überlebenden postulierte Darstellungsverbot des Holocaust mit der Begründung, etwas so Schreckliches und ultimativ Grausames könne niemals in angemessene Worte gefasst, geschweige denn von Nicht-Betroffenen wirklich verstanden werden. Dem steht jedoch die kulturbedingte Notwendigkeit des Erinnerns gegenüber, damit nicht nur die direkt nachgeborenen Generationen, sondern auch die in fernerer Zukunft lebenden Nachkommen von Opfern, Tätern und Zeitgenossen aus diesem historischen Ereignis ihre Lehren ziehen und seine Relevanz im Gedächtnis behalten können. Die Arten der Darstellung und die hierfür gewählten Medien sind zahlreich und verfolgen unterschiedlichste Zwecke. Populäre Literatur nimmt hierbei einen spezifischen Platz ein. Ausgehend von zwei Romanen jüdisch-amerikanischer Autoren sollen hier Rückschlüsse gezogen werden auf die Konstruktion von Identität und kultureller Erinnerung.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Titel Kulturelle Erinnerung im jüdisch-amerikanischen Roman der Gegenwart
- ISBN 978-3-639-22437-5
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- EAN 9783639224375
- Jahr 2013
- Größe H220mm x B150mm x T5mm
- Autor Christina Dersch
- Untertitel Eine Vergleichsstudie
- Gewicht 142g
- Genre Sprach- & Literaturwissenschaften
- Anzahl Seiten 84
- Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.
- GTIN 09783639224375