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Kulturelle Relativität des Internationalen Rechts
Details
Kulturgebundene Rechtsberzeugungen sind Ausdruck von individuellen oder gruppenspezifischen Haltungen und Wertvorstellungen, die sich in getrennten Rechtsrumen entwickelt haben und in medial verbundenen Gesellschaften zueinander in Konkurrenz treten. Orient und Okzident, Kapitalismus und Kommunismus, Christentum und Islam benennen diese Differenzen schlaglichtartig. Thematisiert werden die Grundlagen eines kulturgebundenen transnationalen Rechts im Hinblick auf die Gerechtigkeitserwartungen der Beteiligten. Ferner wird der Konstitutionalisierungsprozess des Vlkerrechts auf die ihm zugrunde liegenden rechtlichen Werte hin befragt. Der westliche Standard erscheint danach relativ und begrndet die Gefahr eines Kulturimperialismus. Schlielich geht es um die Funktion des Internationalen Privatrechts als Instrument des Ausgleichs kollidierender Wertvorstellungen in privatrechtlichen Sachverhalten. Sofern sie dort nicht bercksichtigt werden, verschieben sich die Probleme in die Sachnormen. Mit Beitrgen von: Erik Jayme (Heidelberg), Bardo Fassbender (St. Gallen), Gtz Schulze (Potsdam).
Klappentext
Kulturgebundene Rechtsüberzeugungen sind Ausdruck von individuellen oder gruppenspezifischen Haltungen und Wertvorstellungen, die sich in getrennten Rechtsräumen entwickelt haben und in medial verbundenen Gesellschaften zueinander in Konkurrenz treten. Orient und Okzident, Kapitalismus und Kommunismus, Christentum und Islam benennen diese Differenzen schlaglichtartig. Thematisiert werden die Grundlagen eines kulturgebundenen transnationalen Rechts im Hinblick auf die Gerechtigkeitserwartungen der Beteiligten. Ferner wird der Konstitutionalisierungsprozess des Völkerrechts auf die ihm zugrunde liegenden rechtlichen Werte hin befragt. Der westliche Standard erscheint danach relativ und begründet die Gefahr eines Kulturimperialismus. Schließlich geht es um die Funktion des Internationalen Privatrechts als Instrument des Ausgleichs kollidierender Wertvorstellungen in privatrechtlichen Sachverhalten. Sofern sie dort nicht berücksichtigt werden, verschieben sich die Probleme in die Sachnormen. Mit Beiträgen von: Erik Jayme (Heidelberg), Bardo Fassbender (St. Gallen), Götz Schulze (Potsdam).
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783848710867
- Auflage 1. Auflage
- Editor Götz Schulze
- Sprache Deutsch
- Genre Internationales Recht
- Größe H228mm x B157mm x T10mm
- Jahr 2014
- EAN 9783848710867
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-8487-1086-7
- Titel Kulturelle Relativität des Internationalen Rechts
- Gewicht 136g
- Herausgeber Nomos Verlagsges.MBH + Co
- Anzahl Seiten 72
- Lesemotiv Verstehen