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Leben als Provisorium
Details
Anfang des 20. Jahrhunderts bildete sich neben dem Arbeiter ein neuer Typus des Arbeitnehmers - der Angestellte. Sein Aufgabengebiet umfasste die Verwaltung der ständig wachsenden Unternehmen, die Entwicklung von Produkten, die Personalkontrolle oder das Marketing. Die Angestellten wurden mit Sonderrechten ausgestattet, die sie über die Arbeiter erhob und ihren Status als "Neue Mittelschicht" sichern sollte. Doch Wirtschaftskrisen, die Unwägbarkeiten des Marktes, Entlassungswellen und die Vereinfachung der Arbeit nagten am Selbstverständnis vieler Angestellter als angesehener Bürger. Die Vorstellung vom eigenen Status entfernte sich immer weiter von der Realität. Vor ihr flüchteten ab den 20er Jahren ein Großteil der Angestellten in die Angebote der sich entwickelnden Popkultur. Kino, Bars und Varieté halfen, den Alltag zu vergessen. Die Konsumkultur entwickelte sich, und sie wurde von den Träumen der Angestellten befeuert,die Werbung, Magazine und Filme lieferten. Das Buch erzählt die Geschichte der Angestellten in drei Etappen. Aus der Sicht der Soziologie, der Kulturkritik und der Literatur zwischen 1900 und 1933.
Autorentext
Benedikt Sarreiter wurde 1976 geboren. Er studierte Literaturwissenschaften, Soziologie und Philosophie in München.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783639060041
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B150mm x T7mm
- Jahr 2013
- EAN 9783639060041
- Format Kartonierter Einband (Kt)
- ISBN 978-3-639-06004-1
- Titel Leben als Provisorium
- Autor Benedikt Sarreiter
- Untertitel Der Angestellte in der Literatur zwischen 1900 und 1933
- Gewicht 195g
- Herausgeber VDM Verlag Dr. Müller e.K.
- Anzahl Seiten 120
- Genre Betriebswirtschaft