Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Leben will ich, leben, leben
Details
»Grüße alles von mir, das ich so liebte«, schreibt die 22-jährige Cato Bontjes van Beek am 21. Januar 1943 in einem Brief an ihre Mutter, kurz nach ihrer Verurteilung durch das Reichsgericht Berlin. Einige Monate später, am 5. August 1943, wird sie als Widerstandskämpferin durch das NS-Regime hingerichtet. Cato liebt die Natur, Bücher, das Fliegen, die Menschen und die Freiheit. Früh engagiert sie sich im Widerstand, schließlich in der Roten Kapelle. Die in diesem Buch zum ersten Mal veröffentlichten Fotografien, Briefe und Kassiber lassen uns teilhaben an der Entwicklung eines lebensfrohen Mädchens hin zu einer innerlich gefestigten jungen Frau, die früh ihr Leben lassen musste. Es sind erschütternde Dokumente eines außergewöhnlichen geistigen Widerstands, die uns auch heute an die demokratischen Werte und Freiheitsrechte erinnern, die es zu verteidigen gilt. Am 14. November 2020 wäre Cato 100 Jahre alt geworden.
»Ein beeindruckendes Buch über Mut in schlimmen Zeiten. Aufregend und sehr berührend.«
Autorentext
Hermann Vinke (*1940 in Rhede an der Ems) ist ein deutscher Rundfunk-Journalist und Sachbuchautor. Fünf Jahre lang (19811986) war Vinke als Fernost-Korrespondent der ARD in Tokio, 19861990 Nordamerika-Korrespondent in Washington. Für ein Jahr übernahm er 19901991 den Chefposten als Leiter des ARD-Studios Berlin/Ostdeutschland. Für weitere acht Jahre berief man ihn 19922000 zum Programmdirektor Hörfunk bei Radio Bremen. Seit 2000 ist er ARD-Korrespondent Osteuropa/Baltikum. Als preisgekrönter Sachbuchautor hat er sich insbesondere immer auch an jugendliche Leser gewandt, um ihnen die NS-Vergangenheit und den Widerstand dagegen nahezubringen.
Klappentext
Cato Bontjes van Beek wird 1920 in eine Künstlerfamilie (Modersohn/Breling) in Fischerhude hineingeboren, die sich durch Toleranz, ein humanes Menschenbild, der Liebe zur Natur und Kunst sowie freiheitlichem Denken auszeichnet. Früh engagiert sie sich im Widerstand, dann in der Roten Kapelle. Die in diesem Buch zum ersten Mal in dieser Form veröffentlichten Briefe und Kassiber lassen uns teilhaben an der Entwicklung eines pubertierenden fröhlichen Mädchens hin zu einer moralisch gefestigten und ihre Situation immer wieder reflektierenden jungen Frau, die früh ihr Leben lassen musste. Es sind erschütternde Dokumente eines außergewöhnlichen geistigen Widerstands, die uns auch heute an die demokratischen Werte und Freiheitsrechte erinnern, die es zu verteidigen gilt.
»Für mich sind im Kriege und in der Nazi-Zeit die Horizonte über der flachen, weit gespannten Marschlandschaft des Binnendeltas der Wümme, vor allem aber das Bontjes-Haus in der Bredenau ein Inbegriff der Freiheit geworden - so erinnere ich sie bis heute.« Helmut Schmidt, ehemaliger Bundeskanzler und enger Freund der Familie
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783945543801
- Editor Hermann Vinke
- Sprache Deutsch
- Auflage 2. A.
- Größe H220mm x B144mm x T30mm
- Jahr 2020
- EAN 9783945543801
- Format Fester Einband
- ISBN 978-3-945543-80-1
- Veröffentlichung 07.10.2020
- Titel Leben will ich, leben, leben
- Autor Cato Bontjes van Beek , Hermann Vinke
- Untertitel Die junge Frau, die gegen die Nazis kämpfte und ihr Leben ließ
- Gewicht 438g
- Herausgeber Sandmann, Elisabeth
- Anzahl Seiten 240
- Lesemotiv Auseinandersetzen
- Genre Historische Biografien