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Literacy und geistige Behinderung
Details
Julia Wilke untersucht, inwiefern Literacy im Leben von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung eine Rolle spielt, wie Lese- und Schreibhandlungen in den Alltag eingebunden sind und in welche Sinnzusammenhänge diese Handlungen eingebettet sind. Mit der quantitativen Teilstudie werden Mediennutzung und Lesefähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung evaluiert. Die qualitative Studie im Stil der Grounded Theory Methodologie richtet den Blick auf die persönliche Bedeutsamkeit von Lesen und Literatur für die Probanden. Das zentrale Ergebnis ist die Erkenntnis, dass Literacy mit bestimmten Funktionen besetzt ist: Literacy übernimmt im Lebensumfeld der untersuchten Menschen mit geistiger Behinderung eine bedeutende Rolle im Identitätsbildungsprozess.
Autorentext
Julia Wilke arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen und promovierte bei Prof. Dr. Reinhilde Stöppler. Sie arbeitet an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Frankfurt/Main.
Inhalt
Lesen und Literaturerfahrung.- Menschen mit geistiger Behinderung im Kontext von Lesen und Literatur.- Empirische Forschung mit Menschen mit geistiger Behinderung.- Literacy, Bildung, Identität und Respekt.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783658142575
- Auflage 1. Aufl. 2016
- Sprache Deutsch
- Genre Sonderpädagogik
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 288
- Größe H210mm x B148mm x T17mm
- Jahr 2016
- EAN 9783658142575
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-658-14257-5
- Titel Literacy und geistige Behinderung
- Autor Julia Wilke
- Untertitel Eine Grounded-Theory-Studie
- Gewicht 396g
- Herausgeber Springer Fachmedien Wiesbaden