Literatur, Utopie und Lebenskunst

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Details

Der Band thematisiert diverse literarische Utopie-Entwürfe und dystopische Szenarien, sowohl in der mittelalterlichen Hofdichtung, als auch in der Gegenwartsliteratur, wobei oft der historische Kontext (Vor- und Nachkriegsgeschichte Deutschlands) berücksichtigt wird. Relevant ist auch der philosophische Ansatz am Beispiel von Seneca und Nietzsche.

Den Kern des vorliegenden Bandes bilden die Beiträge, die an der interdisziplinären Konferenz Literatur und Utopie (ód 2012) präsentiert wurden. Der Band beinhaltet vor allem jene Texte, deren Autoren sich mit dem breit verstandenen Thema der Utopie in der Literatur befassten. Schon den Titeln der Beiträge lässt sich entnehmen, dass das Thema der Utopie in der Literatur vielschichtig und auf keinen Fall nur auf eine (literarische) Epoche festzulegen ist. Die einzelnen Texte und die unterschiedlichsten Herangehensweisen der Autoren an die im Titel des Bandes angesprochene Problematik weisen auf dieses Facettenreichtum hin und liefern Inspiration zu einer intensiveren wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Autorentext

El bieta Kapral, Germanistin, Doktor der Literaturwissenschaft, Dozentin im Institut für Germanistik an der Universität ód . Forschungsschwerpunkte: DDR-Literatur, deutsche Literatur nach 1945, polnische und postostdeutsche Wendeliteratur. Karolina Sidowska, Polonistin und Germanistin, Doktor der Literaturwissenschaft, Dozentin im Institut für Germanistik an der Universität ód . Forschungsschwerpunkte: Kognitivismus in der Literatur, Theorie der Affekte, deutsche und polnische Literatur der Jahrhundertwende.


Inhalt
Inhalt: Volker Caysa: *Literatur und Utopie - eine philosophische Einführung Peter Hacks: Seneca-Essai Uta Störmer-Caysa: Die Landlosigkeit des Helden Czesaw Pusa: Das Erbe des Mythos im Zeitalter der Zivilisation. Tankred Dorsts Merlin Marcin Goaszewski: Arbeit, Verzicht und Entsagung als Ausdrucksmittel der Inneren Emigration Ernst Wiecherts in seinem Roman Das einfache Leben. Innerlichkeit versus das Dritte Reich Joanna Firaza: «Der Stein die Grenze in Ewigkeit.» Neue Utopie der Provinz in Stephan Thomes Debütroman Grenzgang (2009) Joanna Bednarska-Kocioek: Der literarische Nicht-Ort Danzig-Gdask Joanna Jabkowska: Un-Ort, Utopie. Zur Funktion der Stadt Danzig im Schaffen von Günter Grass Frank M. Schuster: Die Utopie der Wa(h)ren-Welt und des gerechten Krieges als dystopisch endzeitlich mythisches, dynamisch endloses Kopfkino. Leonhard Koppelmanns Hörspielfassung von Roland Schimmelpfennigs Für eine bessere Welt Karolina Sidowska: Utopischer Wunsch nach dem Glück im Schaffen Michel Houellebecqs Andreas Moser: Geschichte als utopisches Potential - Heiner Müllers Büchnerpreisrede Die Wunde Woyzeck Elbieta Kapral: Utopische Konzeption eines besseren Deutschlands - Schwarzenberg* von Stefan Heym Wilhelm Schmidt: «Einst ist Noth». Lebenskunst im Anschluss an Nietzsche.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Elzbieta Kapral, Karolina Sidowska
    • Titel Literatur, Utopie und Lebenskunst
    • Veröffentlichung 30.07.2014
    • ISBN 978-3-631-62650-4
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783631626504
    • Jahr 2014
    • Größe H216mm x B153mm x T17mm
    • Gewicht 396g
    • Auflage 14001 A. 1. Auflage
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 215
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783631626504

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