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Lückenfüllung im CISG mittels UNIDROIT-Prinzipien Zugleich ein Beitrag zur Wählbarkeit nichtstaatlichen Rechts
Details
Die Autorin untersucht die Anwendbarkeit der UNIDROIT-Prinzipien für internationale Handelsverträge im Rahmen der Lückenergänzung gemäß Art. 7 Abs. 2 CISG. Es wird gezeigt, dass die UNIDROIT-Prinzipien nicht über autonome Rechtsgeltung verfügen und überdies nur in engen Grenzen als allgemeine Grundsätze zur Ergänzung interner Konventionslücken herangezogen werden können. Hinsichtlich der nicht konventionsautonom zu füllenden Regelungslücken wird nachgewiesen, dass das Europäische Schuldvertragsübereinkommen und die Konvention von Mexiko den ergänzenden kollisionsrechtlichen Rückgriff auf nichtstaatliche Regelwerke de lege lata nicht gestatten. Mit Blick auf die anstehende Rom I-Verordnung unterbreitet die Autorin einen Vorschlag für die Neugestaltung der Parteiautonomie.
Autorentext
Die Autorin: Ulrike Teichert studierte Rechtswissenschaften in Köln und Speyer. Nach dem Zweiten juristischen Staatsexamen und Aufenthalten in Rom, Brüssel und Berlin promovierte sie während ihrer Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für internationales und ausländisches Privatrecht der Universität zu Köln.
Klappentext
Die Autorin untersucht die Anwendbarkeit der UNIDROIT-Prinzipien für internationale Handelsverträge im Rahmen der Lückenergänzung gemäß Art. 7 Abs. 2 CISG. Es wird gezeigt, dass die UNIDROIT-Prinzipien nicht über autonome Rechtsgeltung verfügen und überdies nur in engen Grenzen als allgemeine Grundsätze zur Ergänzung interner Konventionslücken herangezogen werden können. Hinsichtlich der nicht konventionsautonom zu füllenden Regelungslücken wird nachgewiesen, dass das Europäische Schuldvertragsübereinkommen und die Konvention von Mexiko den ergänzenden kollisionsrechtlichen Rückgriff auf nichtstaatliche Regelwerke de lege lata nicht gestatten. Mit Blick auf die anstehende Rom I-Verordnung unterbreitet die Autorin einen Vorschlag für die Neugestaltung der Parteiautonomie.
Zusammenfassung
"Die gehaltvolle Dissertation leistet einen wichtigen Beitrag zur Frage der Anwendbarkeit der UNIDROIT-Prinzipien für internationale Handelsverträge." (IPRAX)
Inhalt
Aus dem Inhalt: Methodik der Lückenfüllung gem. Art. 7 Abs. 2 CISG Normative Qualität der UNIDROIT-Prinzipien Die UNIDROIT-Prinzipien als allgemeine Grundsätze im Sinne von Art. 7 Abs. 2 CISG Die UNIDROIT-Prinzipien als (konventionsergänzendes) Vertragsstatut im Geltungsbereich des Europäischen Schuldvertragsübereinkommens und der Konvention von Mexiko.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783631556474
- Sprache Deutsch
- Features Dissertationsschrift
- Genre Internationales Recht
- Größe H212mm x B146mm x T24mm
- Jahr 2006
- EAN 9783631556474
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-631-55647-4
- Titel Lückenfüllung im CISG mittels UNIDROIT-Prinzipien Zugleich ein Beitrag zur Wählbarkeit nichtstaatlichen Rechts
- Autor Ulrike Teichert
- Gewicht 544g
- Herausgeber Lang, Peter GmbH
- Anzahl Seiten 300