Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
Ludwig Erhards Konzept der "Formierten Gesellschaft"
Details
Ludwig Erhard ist vor allem als Vater des Wirtschaftswunders und gescheiterter Kanzler bekannt. Weniger bekannt ist hingegen seine gesellschaftspolitische Vision der "Formierten Gesellschaft", die er erstmals im März 1965 auf einem Parteitag vorstellte. Im Wesentlichen geht es ihm mit diesem Konzept um das Ideal der Gemeinwohlorientierung, der eine grundlegende Priorität gegenüber individuellen Interessen, vor allem denen organisierter Interessenverbände, zukommen soll. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Vordenker dieses Konzept prägten und warum es scheiterte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Analyse demokratietheoretischer Kritik an seinem Konzept, welche den Gemeinwohlbegriff kritisch hinterfragt. Um die Leitfrage zu beantworten, werden zum Schluss aktuelle Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt, in deren Zuge sich der Gemeinwohlgedanke Erhards auf eine Kritik am Lobbyismus sowie generell alle Interessengruppen, die zu sehr auf eigene Ziele achten, beziehen lässt.
Autorentext
Steffen Radtke, geb. 1987, studiert seit 2007 Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an der Universität Rostock. Seit 2010 ist er dort Lehrbeauftragter mit dem Schwerpunkt politische Theorie/Ideengeschichte. Das Studium schloss er im September 2011 mit dem Magister Artium ab.
Klappentext
Ludwig Erhard ist vor allem als Vater des Wirtschaftswunders und gescheiterter Kanzler bekannt. Weniger bekannt ist hingegen seine gesellschaftspolitische Vision der "Formierten Gesellschaft", die er erstmals im März 1965 auf einem Parteitag vorstellte. Im Wesentlichen geht es ihm mit diesem Konzept um das Ideal der Gemeinwohlorientierung, der eine grundlegende Priorität gegenüber individuellen Interessen, vor allem denen organisierter Interessenverbände, zukommen soll. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Vordenker dieses Konzept prägten und warum es scheiterte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Analyse demokratietheoretischer Kritik an seinem Konzept, welche den Gemeinwohlbegriff kritisch hinterfragt. Um die Leitfrage zu beantworten, werden zum Schluss aktuelle Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt, in deren Zuge sich der Gemeinwohlgedanke Erhards auf eine Kritik am Lobbyismus sowie generell alle Interessengruppen, die zu sehr auf eigene Ziele achten, beziehen lässt.
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- GTIN 09783639382655
- Sprache Deutsch
- Größe H220mm x B150mm x T10mm
- Jahr 2011
- EAN 9783639382655
- Format Kartonierter Einband
- ISBN 978-3-639-38265-5
- Veröffentlichung 28.09.2011
- Titel Ludwig Erhards Konzept der "Formierten Gesellschaft"
- Autor Steffen Radtke
- Untertitel Mehr als ein gescheitertes Konsensideal?
- Gewicht 244g
- Herausgeber AV Akademikerverlag
- Anzahl Seiten 152
- Genre Buchhandel & Bibliothekswesen