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'Man will werden, nicht gewesen sein'
Details
Auch nach dem wiedererstarkten Interesse im Jubiläumsjahr 2011 harrt vieles im Werk Max Frischs noch der Entdeckung, wie sie nur die unvoreingenommene, textnahe Lektüre hervorzubringen vermag. Ausgehend von der öffentlichen Person, dem Redner und Dramatiker in seinen historischen Kontexten über den Medientheoretiker und Romancier bis hin zum Tagebuchschreiber Max Frisch suchen die hier versammelten Beiträge Wege zum Text, der stets mehr und anderes zu sagen gehabt haben wird, als anlässlich eines Jubiläums oder Festakts erschöpfend festgestellt werden könnte. Folgerichtig erscheint die Lektüre selbst, so eine gemeinsame Einsicht der thematisch und epistemisch breit gefächerten Analysen, als Garantin jenes Werdens, das nicht nur Max Frisch dem Gewesensein vorzuziehen pflegte.
Autorentext
Christoph Steier studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Komparatistik und Kommunikationswissenschaft in Erfurt, Dublin und Zürich und ist am Deutschen Seminar der Universität Zürich tätig. Yves Schumacher, 1946, selbständiger Kommunikationsberater, wirkt als Geschäftsführer des Vereins Zürcher Museen und hat zahlreiche kultur-historische Bücher und Artikel verfasst sowie Ausstellungen kuratiert. Er befasst sich vor allem mit interdisziplinären Fragen in den Grenzbereichen von Geschichte, Volkskunde und Kunst. Schumacher lebt und arbeitet in Zürich.
Klappentext
Auch nach dem wiedererstarkten Interesse im Jubiläumsjahr 2011 harrt vieles im Werk Max Frischs noch der Entdeckung, wie sie nur die unvoreingenommene, textnahe Lektüre hervorzubringen vermag. Ausgehend von der öffentlichen Person, dem Redner und Dramatiker in seinen historischen Kontexten über den Medientheoretiker und Romancier bis hin zum Tagebuchschreiber Max Frisch suchen die hier versammelten Beiträge Wege zum Text, der stets mehr und anderes zu sagen gehabt haben wird, als anlässlich eines Jubiläums oder Festakts erschöpfend festgestellt werden könnte. Folgerichtig erscheint die Lektüre selbst, so eine gemeinsame Einsicht der thematisch und epistemisch breit gefächerten Analysen, als Garantin jenes Werdens, das nicht nur Max Frisch dem Gewesensein vorzuziehen pflegte.
Inhalt
Daniel Müller Nielaba, Yves Schumacher, Christoph Steier: 'Es bleibt nichts als Lesen'. Max Frisch im Spiegel der aktuellen Schweizer Germanistik Thomas Strässle: Frisch als Redner Michel Mettler: Der nützliche Schriftsteller. Max Frisch und das Phantom der Öffentlichkeit Christine Weder: 'Glaubst du an Revolution?' Max Frisch und '1968' Ursula Amrein: Max Frisch und das Schauspielhaus Zürich Peter Schnyder: 'Fangen wir nochmals an!' Zu Max Frischs Dramen Hans-Georg von Arburg: 'Es wird nicht über Literatur gesprochen'. Wie die Architektur bei Max Frisch baden ging Andreas B. Kilcher: Bilderangst und Fabulierlust. Poetik, Politik und Anthropologie des Erzählens gemäss Max Frisch Wolfram Groddeck: Stiller werden. Eine Annäherung an Max Frischs ersten grossen Romanerfolg Daniel Müller Nielaba: 'Ich möchte diesen Tag beschreiben, nichts als diesen Tag'. Zu Max Frischs 'Montauk' Barbara Naumann: 'Ich ziehe Geschichten an wie Kleider'. Max Frischs Roman 'Mein Name sei Gantenbein' Sabine Schneider: Stille Katastrophen. 'Der Mensch erscheint im Holozän' Karl Wagner: 'die zusammensetzende Folge'. Die Tagebücher I-III
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Untertitel Zur Aktualität Max Frischs
- Titel 'Man will werden, nicht gewesen sein'
- Veröffentlichung 31.12.2012
- ISBN 978-3-0340-1153-2
- Format Fester Einband
- EAN 9783034011532
- Jahr 2012
- Größe H225mm x B155mm x T25mm
- Gewicht 550g
- Herausgeber Chronos Verlag
- Editor Daniel Müller-Nielaba, Yves Schumacher, Christoph Steier
- Auflage 1. A.
- Genre Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 272
- GTIN 09783034011532