Marxismus in theologischer Sicht

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War der junge Wolfhart Pannenberg (19282014) ein Marxist?

War der junge Wolfhart Pannenberg (19282014) ein Marxist? Eine Antwort auf diese Frage hat er als noch nicht 28-jähriger Dozent in seinem Heidelberger Kolleg Marxismus in theologischer Sicht vom Sommersemester 1956 selbst gegeben. Es wird in diesem Band dokumentiert und durch Beiträge von A. Arndt, F. Nüssel, Th. Oehl, J. Ringleben und G. Wenz kommentiert. Die Kommentare beziehen sich auf die Lage der Marxforschung in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, auf politische Implikationen der Beschäftigung Pannenbergs mit dem Thema und auf die Bedeutung des Kollegs für die Entwicklung seines eigenen Ansatzes. Obwohl Pannenberg den marxistischen Erlösungslauben scharf kritisiert, stimmt er der Analyse sozioökonomischer Verhältnisse einer kapitalistisch geprägten bürgerlichen Gesellschaft durch Marx in vielerlei Hinsicht zu. Marx gilt ihm als ein Philosoph, der die strukturelle Verfasstheit der Sünde wie wenige Theologen erkannt habe: Sünde sei nicht nur individuelle Verkehrtheit, sondern auch eine systemische Verkehrung mit Entfremdungsfolgen, die die gesamte Gesellschaft betreffen. Interessant ist, inwiefern Marx in bestimmter Hinsicht als Vollender des Deutschen Idealismus gewürdigt und kritisiert wird. Interessant ist ferner, wie Pannenberg sein eigenes Denken im Spannungsfeld von Hegel, Feuerbach und Marx positioniert.

Autorentext
Dr. theol. Friederike Nüssel ist Professorin für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg. Dr. Thomas Oehl ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie II der Ludwig-Maximilians-Universität München.Dr. Joachim Ringleben ist em. Professor für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät Göttingen, Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften und wirkte als Abt von Bursfelde (2000-2016).Gunther Wenz ist Professor em. für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München und Leiter der Wolfhart-Pannenberg Forschungsstelle an der Hochschule für Philosophie in München.Gunther Wenz ist Professor em. für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München und Leiter der Wolfhart-Pannenberg Forschungsstelle an der Hochschule für Philosophie in München.Gunther Wenz ist Professor em. für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München und Leiter der Wolfhart-Pannenberg Forschungsstelle an der Hochschule für Philosophie in München.

Klappentext
War der junge Wolfhart Pannenberg (1928-2014) ein Marxist? Eine Antwort auf diese Frage hat er als noch nicht 28-jähriger Dozent in seinem Heidelberger Kolleg "Marxismus in theologischer Sicht" vom Sommersemester 1956 selbst gegeben. Es wird in diesem Band dokumentiert und durch Beiträge von A. Arndt, F. Nüssel, Th. Oehl, J. Ringleben und G. Wenz kommentiert. Die Kommentare beziehen sich auf die Lage der Marxforschung in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, auf politische Implikationen der Beschäftigung Pannenbergs mit dem Thema und auf die Bedeutung des Kollegs für die Entwicklung seines eigenen Ansatzes. Obwohl Pannenberg den marxistischen Erlösungslauben scharf kritisiert, stimmt er der Analyse sozioökonomischer Verhältnisse einer kapitalistisch geprägten bürgerlichen Gesellschaft durch Marx in vielerlei Hinsicht zu. Marx gilt ihm als ein Philosoph, der die strukturelle Verfasstheit der Sünde wie wenige Theologen erkannt habe: Sünde sei nicht nur individuelle Verkehrtheit, sondern auch eine systemische Verkehrung mit Entfremdungsfolgen, die die gesamte Gesellschaft betreffen. Interessant ist, inwiefern Marx in bestimmter Hinsicht als Vollender des Deutschen Idealismus gewürdigt und kritisiert wird. Interessant ist ferner, wie Pannenberg sein eigenes Denken im Spannungsfeld von Hegel, Feuerbach und Marx positioniert.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Beiträge von Andreas Arndt, Franziska Müller-Härlin, Friederike Nüssel, Thomas Oehl, Joachim Ringleben, Gunther Wenz
    • Schöpfer Gunther Wenz, Andreas Arndt, Franziska Müller-Härlin, Friederike Nüssel, Thomas Oehl, Joachim Ringleben
    • Untertitel Zu einer Heidelberger Vorlesung Wolfhart Pannenbergs vom Sommersemester 1956
    • Titel Marxismus in theologischer Sicht
    • Veröffentlichung 13.10.2025
    • ISBN 978-3-525-50231-0
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783525502310
    • Jahr 2025
    • Größe H235mm x B160mm x T25mm
    • Gewicht 504g
    • Herausgeber Vandenhoeck + Ruprecht
    • Editor Gunther Wenz, Gunther Wenz
    • Auflage 1. A.
    • Genre Christentum
    • Lesemotiv Auseinandersetzen
    • Anzahl Seiten 241
    • GTIN 09783525502310

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