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Massengewalt in Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert.
Details
In diesem Band gehen die Autorinnen und Autoren auf einige Aspekte zu Ursachen, Motiven, Formen und Auswirkungen der verschiedenen Gewaltarten in Südosteuropa des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein. Sie weisen dabei ein vielseitiges und komplexes Gewaltenbild auf, das bis heute teilweise wenig aufgearbeitet wurde, aber die Gesellschaften der südosteuropäischen Region weiterhin stark prägt.
»Mass Violence in Southeastern Europe in the 19th and 20th Centuries: Motivations, Forms and Effects« In this volume the authors examine several aspects of the causes, motivations, forms and effects of various forms of violence in Southeastern Europe from the 19th to mid-20th century. In doing so they present a multifaceted and complex picture of violence that has only been partially explored to date, yet continues to have a strong impact on the societies in the Southeastern European region.
Autorentext
Meinolf Arens ist Leiter des Internationalen Instituts für Nationalitätenrecht und Regionalismus in München. Er studierte Osteuropäische, Mittlere und Neuere/Neueste Geschichte sowie Europäische Ethnologie in Münster und Wien. Zu seinen Forschungsinteressen zählen Minderheitenfragen im östlichen Europa, Religionsgeschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit.
Zusammenfassung
»Dieses Buch ist also ein Buch über uns alle und hoffentlich auch ein Lehrbuch für uns alle, denn auch die Gegenwart ist alles andere als frei von Massengewalt.« Hans Hedrich, in: Europäisches Journal für Minderheitenfragen, 1-2/2021 »Der sehr gut lesbare und informative Sammelband enthält ein Literatur- und Personenverzeichnis sowie Kurzbiographien der AutorInnen. Wer sich mit dem Phänomen von Massengewalt in Südosteuropa näher beschäftigt, wird in dieser Publikation eine Reihe interessanter Einblicke erhalten. Eine Lektüre dieses Buches ist daher sehr zu empfehlen.« Markus Koller, in: Zeitschrift für Genozidforschung, Bd. 19, 2/2021
Inhalt
Meinolf Arens und Martina Bitunjac: Vorwort Der südliche Balkanraum zwischen Gewalt, Räuberwirtschaft und Terror Ioannis Zelepos: Massengewalt in Griechenland im 19. und 20. Jahrhundert ein historisches Kontinuum? Heiko Brendel: Räuberwirtschaft und Gewaltkultur in den südlichen Dinariden. Kontinuitäten und Brüche bis zum Ersten Weltkrieg Stefan Troebst: Die Innere Makedonische Revolutionäre Organisation als Gewaltakteur 18931951 Massengewalt, ihre Folgen und Interpretationen auf dem Territorium des ehemaligen Jugoslawien und in der Adriaregion Björn Opfer-Klinger: Ethnopolitische Gewalt in Var-dar-Mazedonien unter bulgarischer Verwaltung 19411944 Zoran Janjetovi: Massengewalt in Serbien und in der Vojvodina 19411948 Sabine Rutar: Massengewalt östlich von Triest. Vom Grenzlandfaschismus zum Kalten Krieg (1920er bis 1950er Jahre) Martina Bitunjac: Das Märchen vom guten Faschismus. Revisionistische Holocaust-Interpretationen und Geschichtsfälschungen am Beispiel des Ustaa-Vernichtungslagers Jasenovac Dimensionen ethnopolitischer Gewalt und des Holocausts im Donau-Karpatenraum Ottmar Trac: Rumänisierung Vernichtung Rettung. Das Antonescu-Regime und die »Judenfrage« in Rumänien 19401944 Krisztián Ungváry: Die Rückgliederung der Batschka und des Baranja-Dreiecks unter ungarischer Herrschaft 19411944 Meinolf Arens: Ein letztes Kapitel. Das Projekt zur Umsiedlung der Moldauer Csángós im Kontext von Holocaust und Krieg im Donau-Karpatenraum im Jahre 1944 Literaturverzeichnis Personenverzeichnis Autorinnen und Autoren
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Sprache Deutsch
- Gewicht 402g
- Untertitel Motive, Abläufe und Auswirkungen.
- Titel Massengewalt in Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert.
- Veröffentlichung 28.02.2021
- ISBN 978-3-428-18205-3
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783428182053
- Jahr 2021
- Größe H230mm x B156mm x T15mm
- Herausgeber Duncker & Humblot GmbH
- Anzahl Seiten 259
- Lesemotiv Verstehen
- Editor Meinolf Arens, Martina Bitunjac
- Genre Geschichte
- GTIN 09783428182053