Medienkollisionen und Medienprothesen

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Details

Die Beiträge dieses Bandes beleuchten den kulturkritischen Hintergrund der McLuhanschen Medientheorie (Freuds Prothesenlogik), und in zahlreichen Fallstudien loten sie die Bandbreite der medialen Kollisionsmöglichkeiten an Beispielen aus Literatur, Comic, Film, bildender Kunst, Fotografie, Musik, Internet und Theater aus.

Mediale Bezugnahmen wie Intertextualität, Metamedialität, Translation, Umschrift oder Umkodierung von Text- und Bildformaten können als Medienprothetik aufgefasst werden: Wenn Marshall McLuhan Medien grundsätzlich als extensions of man versteht, so beinhaltet dies die zunehmende Ausweitung körperlicher oder medialer Begrenztheit mittels technologischer Innovationen. Als derart verstandene Prothesen können Medien Defizite indes nicht nur kompensieren, es kann auch zu Widerständen gegen die mediale Übertragung kommen. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten den kulturkritischen Hintergrund der McLuhanschen Medientheorie (Freuds Prothesenlogik), und in zahlreichen Fallstudien loten sie die Bandbreite der medialen Kollisionsmöglichkeiten an Beispielen aus Literatur, Comic, Film, bildender Kunst, Fotografie, Musik, Theater und Internet aus.

Autorentext

Gudrun Heidemann ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und DAAD-Entsandte am Lehrstuhl für Literatur und Kultur Deutschlands, Österreichs und der Schweiz an der Universität ód . Susanne Kaul ist Akademische Oberrätin an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld und derzeit Heisenbergstipendiatin am Germanistischen Institut der Universität Münster.


Inhalt
Inhalt: Gudrun Heidemann/Susanne Kaul: Medienreflexionen Jörn Glasenapp: Freuds Kriegsgott. Prothetik im Zeichen des Todestriebes Marta Famula: «[D]ie Wunderbarkeiten hörten auf, das Wunder nahm zu.» Die naturwissenschaftliche Lesbarkeit der Welt als mediale Sinnkonstitution im Werk Adalbert Stifters Susanne Kaul: Kinematographisches Erzählen bei Kafka und Dickens? Joanna Drynda: Auf Spiegelprothesen angewiesen? Zu Ausleuchtungen des Subjekts in Angelika Reitzers Roman Wir Erben Iris Hermann: Die Diffusion der Medien in Cees Nootebooms Allerseelen Johannes Weber: The medium is the monster - Die monströsen Bildschirmadaptionen von R. L. Stevensons Jekyll & Hyde Joanna Jabkowska: Kollision oder Umkodierung? Zur «treuen» Literaturverfilmung am Beispiel von Werner Herzogs Woyzeck Gudrun Heidemann: Apparate aus Kalkül. Spiegel- und Fotoprothesen in Rainer Werner Fassbinders Effi Briest Anna Zaorska: *Der Medea-Mythos in den Verfilmungen von Pier Paolo Pasolini und Lars von Trier Artur Peka: Das postdramatische Theater und seine Prothesen Kalina Kupczyska: Polyvalenz und Sinnstreuung - wenn Comics zitieren. Einige Einblicke in Art Spiegelmans Breakdowns Jessica Nitsche: Literaturen in der zeitgenössischen Kunst. Robert Musil & Andreas Gursky, Franz Kafka & Jeff Wall, Walter Benjamin & Joseph Kosuth Ulrike Lang: Der Roman als Transplantat im Internet. Zu den intermedialen Bezügen des facebook-Romans Ziemia Nieobiecana [Das Ungelobte Land]*.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Sprache Deutsch
    • Editor Gudrun Heidemann, Susanne Kaul
    • Titel Medienkollisionen und Medienprothesen
    • Veröffentlichung 30.08.2015
    • ISBN 978-3-631-65845-1
    • Format Fester Einband
    • EAN 9783631658451
    • Jahr 2015
    • Größe H216mm x B153mm x T18mm
    • Untertitel Literatur Comic Film Kunst Fotografie Musik Theater Internet
    • Gewicht 435g
    • Auflage 15001 A. 1. Auflage
    • Genre Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Anzahl Seiten 244
    • Herausgeber Peter Lang
    • GTIN 09783631658451

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