Mediensymposium Luzern / Kommunikation und Revolution

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Details

Das Thema 'Kommunikation und Revolution' steht wie kaum ein anderes an der Schnittstelle von zwei zentralen Fragen der Öffentlichkeitsforschung. Der Frage nach dem 'Strukturwandel der Öffentlichkeit' einerseits und der Frage nach dem sozialen Wandel moderner Gesellschaften in Gestalt von Revolution, Krisen, Zäsuren, Epochenenden und -anfängen andererseits. Umbrüche verändern die Produktionsbedingungen und -formen der öffentlichen Kommunikation - Revolutionen als Produkt öffentlicher Kommunikation ändern die Reproduktionsbedingungen einer Gesellschaft. Nach Revolutionen und Umwälzungen beginnt - selbst wenn sie scheitern - etwas Neues: Die Gesellschaft danach lässt sich nicht umstandslos mit derjenigen zuvor in Beziehung setzen, der Umbruch dazwischen konstituiert etwas, das sich aus Entwicklungstrends nicht ableiten lässt. Die Einsicht in kontingente Transformationsperioden, in Zeitläufen also, in denen es auch ganz anders hätte herauskommen können, als es herausgekommen ist, mahnt zur Vorsicht gegenüber den nach wie vor gängigen Trendperspektiven in den Sozialwissenschaften und richtet unsere Aufmerksamkeit auf die Diskontinuität der Moderne. In diesem Buch setzen sich Kommunikationswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit diesem Thema auseinander.

Autorentext

PD Dr. Kurt Imhof ist Soziologe und Historiker und leitet den «Forschungsbereich Öffentlichkeitssoziologie und -geschichte» am Soziologischen Institut der Universität Zürich.Peter Schulz ist Direktor der «Stiftung Akademie 91 Zentralschweiz».


Klappentext

Das Thema "Kommunikation und Revolution" steht wie kaum ein anderes an der Schnittstelle von zwei zentralen Fragen der Öffentlichkeitsforschung. Der Frage nach dem "Strukturwandel der Öffentlichkeit" einerseits und der Frage nach dem sozialen Wandel moderner Gesellschaften in Gestalt von Revolution, Krisen, Zäsuren, Epochenenden und -anfängen andererseits. Umbrüche verändern die Produktionsbedingungen und -formen der öffentlichen Kommunikation - Revolutionen als Produkt öffentlicher Kommunikation ändern die Reproduktionsbedingungen einer Gesellschaft. Nach Revolutionen und Umwälzungen beginnt - selbst wenn sie scheitern - etwas Neues: Die Gesellschaft danach lässt sich nicht umstandslos mit derjenigen zuvor in Beziehung setzen, der Umbruch dazwischen konstituiert etwas, das sich aus Entwicklungstrends nicht ableiten lässt. Die Einsicht in kontingente Transformationsperioden, in Zeitläufen also, in denen es auch ganz anders hätte herauskommen können, als es herausgekommen ist, mahnt zur Vorsicht gegenüber den nach wie vor gängigen Trendperspektiven in den Sozialwissenschaften und richtet unsere Aufmerksamkeit auf die Diskontinuität der Moderne. In diesem Buch setzen sich Kommunikationswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit diesem Thema auseinander.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • GTIN 09783908239628
    • Auflage 1998
    • Editor Kurt Imhof, Peter Schulz
    • Sprache Deutsch
    • Genre Kommunikationswissenschaft
    • Lesemotiv Verstehen
    • Größe H226mm x B154mm x T27mm
    • Jahr 1998
    • EAN 9783908239628
    • Format Kartonierter Einband (Kt)
    • ISBN 978-3-908239-62-8
    • Titel Mediensymposium Luzern / Kommunikation und Revolution
    • Gewicht 723g
    • Herausgeber Seismo Verlag
    • Anzahl Seiten 496

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