Wir verwenden Cookies und Analyse-Tools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internet-Seite zu verbessern und für Marketingzwecke. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung.
MERKUR 11/2024, Jg.78
Details
Im Gespräch über deutsche Erinnerungskultur versuchen Carola Lentz, Omri Boehm und Teresa Koloma Beck, die nationale Binnenperspektive zu überwinden. Thomas Biebricher geht der Frage nach, warum der Konservativismus der Gegenwart durchaus im Widerspruch zu seiner Tradition so große Schwierigkeiten hat, Verzicht als Wert anzuerkennen. Als Begleittext zu Hanna Engelmeiers Literaturkolumne über den psychoanalytisch orientierten Literaturwissenschaftler Adam Phillips drucken wir einen Essay von Phillips, in dem dieser sich mit dem Ausgeschlossensein in Literatur, Realität und Psyche befasst.
In einem Rezensionsessay nimmt sich Oliver Schlaudt das neue Buch des Soziologen Andreas Reckwitz, Verlust Ein Grundproblem der Moderne , vor. Philip Manow entgegnet der Kritik, die im Oktoberheft des Merkur der Rechtswissenschaftler Matthias Goldmann an seinem Buch Unter Beobachtung geübt hat.
Jens Soentgen schreibt über das Verschwinden der Wasserfälle. Mit dem Problem, was man tut, wenn man die fürs Leben wichtigste Leistung schon hinter sich hat, setzt sich Christoph Paret auseinander. Warum die Vorstellung vom Leben auf dem Mars mehr als absurd ist, stellt Albert Burneko Leuten wie Elon Musk drastisch vor Augen. In Susanne Neuffers Erzählung Warten auf die Jäger sind die Wölfe los.
Autorentext
Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.
Inhalt
ESSAY
****
Carola Lentz/Teresa Koloma Beck/Omri Boehm
Die Zukunft unseres Erinnerns.
Ein kulturpolitisches Gespräch
Thomas Biebricher
Können Konservative verzichten, oder kann man auf Konservative verzichten?
Adam Phillips
Über das Ausgeschlossensein
****
****
KRITIK
Hanna Engelmeier
Literaturkolumne.
Adam Phillips' psychoanalytische Essayistik
Oliver Schlaudt
Zur Soziologie des Verlusts
Philip Manow
Nicht mein Buch.
Eine Replik auf Matthias Goldmanns Kritik
****
MARGINALIEN
Jens Soentgen
Das Verschwinden der Wasserfälle
Christoph Paret
Kill your darlings: Polleschs Irrtum, Wennschondennschons Küche
Albert Burneko
Life on Mars?
Susanne Neuffer
Warten auf die Jäger
Weitere Informationen
- Allgemeine Informationen
- Warnhinweis nicht erforderlich.
- Sprache Deutsch
- Untertitel Nr. 906, Heft 11, November 2024
- Titel MERKUR 11/2024, Jg.78
- Veröffentlichung 14.11.2024
- ISBN 978-3-608-97546-8
- Format Kartonierter Einband
- EAN 9783608975468
- Jahr 2024
- Größe H233mm x B152mm
- Gewicht 196g
- Herausgeber Klett-Cotta Verlag
- Editor Christian Demand, Ekkehard Knörer
- Auflage 1. Auflage
- Genre Essays & Literaturkritiken
- Lesemotiv Verstehen
- Anzahl Seiten 104
- GTIN 09783608975468