Mitternachtswälder / Leviathan und die Erpumper

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»Leviathan und die Erpumper« ergänzt die Auskünfte über Thomas Hobbes in »Leviathan and the Air-Pump« und wendet sich an Leser, welche die Hobbessche Philosophie in ihren Einzelheiten ergründen.

Das alterthümliche Buch »Leviathan und die Erpumper« ergänzt die Auskünfte über Thomas Hobbes (1588-1679) in »Leviathan and the Air-Pump. Hobbes, Boyle, and the Experimental Life« und wendet sich an Leser, die gerne Bachs Cellosuiten erleben und die Hobbessche Philosophie in ihren Einzelheiten ergründen. Am Anfang steht Leeres. Politische Gründe hätten Hobbes laut »Leviathan and the Air-Pump« bewogen, das Vakuum zu bestreiten. Diese Kernbehauptung hält der Nachprüfung nicht im Ansatz stand (S. 7-62). Unter anderem wurden Hobbes' Ansichten über das Vakuum entscheidend falsch dargestellt: Erst seit Mai 1648 bestritt er, dass es ein Vakuum gebe. 1642/43 hielt er eine Erklärung des Dichten und Dünnen ohne Vakuum für unbegreiflich (das war ins Gegenteil verdreht). Noch im Februar 1648 bejahte er entschieden Versuchsdeutungen unter Annahme des Vakuums (das blieb unerwähnt). Verschwunden war so der abrupte Wechsel; dessen nähere Umstände wären mit einer Ablehnung des Vakuums aus den erwünschten politischen Gründen unvereinbar gewesen (S. 50-57). Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf die Gründe eines Philosophen, gegen das »experimental programme« Robert Boyles mit soziologischem Gewitterzorn anzustürmen. Abermals soll Hobbes' Naturphilosophie zutiefst von seiner politischen Philosophie durchwirkt sein: Das Herzstück seiner politischen Lehre, die unbedingte Unterwerfung unter einen Herrscher, soll laut »Leviathan and the Air-Pump« sein Verständnis der Methode in der Naturphilosophie und seine gesamte Erkenntnislehre von der Sinneswahrnehmung bis zum richtigen Folgern aus sorgfältig bestimmten Begriffen prägen. Die einzelnen Bereiche werden dargelegt, und die Nachprüfung bringt tief greifende Fehldarstellungen der Hobbesschen Philosophie in »Leviathan and the Air-Pump« zu Tage. Gewichtige Irrtümer waren entsprungen aus Unkenntnis Hobbesscher Ansichten, aus eigenwilliger Missachtung störender Hobbesscher Äußerungen, aus fehlerhaften Belegen, aus Wunschdenken (S. 64-214).

Autorentext
Philosoph und Langläufer: »Nam potius est videre propriis quam alienis oculis.« Geboren in Südhemmern. Promotion an der Universität Utrecht mit Blumen-, Frucht- und Dornenstücken über die Optik des englischen Philosophen Thomas Hobbes. Läuft gern im Moor entlang, trotzt schönsten Nordseestürmen. Forscht mit Vorliebe über Friedrich Hölderlin, Kosmologien der Antike, Francis Bacons Tochter der Zeit, die Entwicklung des Frühneuhochdeutschen, Goethes Geologie, Rechtsphilosophie, Arno Schmidts »Pharos«, Astronomie an deutschen Universitäten während des 16. und 17. Jahrhunderts, Leibniz' Begriff des Unendlichen, lateinische und altgriechische Lehrgedichte, Johannes Kepler, »vnser wissen ist stückwerck«. Spürt mit Liebe der Mathematik der Sonnenblume nach.

Weitere Informationen

  • Allgemeine Informationen
    • Titel Mitternachtswälder / Leviathan und die Erpumper
    • EAN 9783745038798
    • Größe H14mm x B170mm x T15mm
    • Autor Frank Horstmann
    • Untertitel Erinnerungen an Thomas Hobbes in der Luftpumpe
    • Gewicht 435g
    • Auflage 2. Aufl.
    • Altersempfehlung 1 bis 18 Jahre
    • Genre Philosophie
    • Anzahl Seiten 252
    • Herausgeber epubli
    • GTIN 09783745038798

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